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Die Parteivorsitzende der AfD, Frauke Petry, will sich mit Marine Le Pen von der rechtspopulistischen französischen Front National treffen. 

Wegen Treffen mit Le Pen

Gauland kritisiert Petry: Dicke Luft bei der AfD?

Berlin - AfD-Vorsitzende Frauke Petry will sich mit Marine Le Pen von der rechtspopulistischen französischen Front National treffen. Dafür hagelt es nun Kritik aus den eigenen Reihen. 

Die AfD-Landesvorsitzenden von Berlin und Brandenburg, Georg Pazderski und Alexander Gauland, haben die Parteivorsitzende Frauke Petry für ihr Verhalten vor einem Treffen mit der Vorsitzenden der rechtspopulistischen französischen Front National (FN), Marine Le Pen, kritisiert. Petry hatte nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch) am Montag den Bundesvorstand per E-Mail informiert, sie werde am 21. Januar Le Pen sowie andere rechtspopulistische europäische Politiker zu einem „Europäischen Wahlkampfauftakt“ in Koblenz treffen.

Petry habe die Vorstandsmitglieder gefragt, ob es Einwände zu dem Treffen gebe, an dem auch der Parteisekretär der italienischen Lega Nord, Matteo Salvini, der Vorsitzende der niederländischen Parteij voor de Vrijheid, Geert Wilders, und der Generalsekretär der österreichischen FPÖ, Harald Vilimsky, teilnehmen sollen.

Noch bevor sich sämtliche Mitglieder per E-Mail geäußert hatten, verkündete Petry am Montagabend den Termin auf Twitter. Pazderski und Gauland äußerten gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch) ihren Unmut. „Ich finde, der FN passt überhaupt nicht zu uns“, sagte Pazderski. „Der FN ist eigentlich eine sozialistische Partei. Ich persönlich habe Vorbehalte.“ Gauland betonte, Petry hätte „aus Höflichkeit“ mit der Ankündigung warten sollen. Pazderski und Gauland wollen den Vorgang im Bundesvorstand zum Thema machen.

dpa

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