+
Hillary Clintons Präsidentschaftsbewerbung für 2016 ist noch nicht offiziell. Foto: Andrew Gombert/Archiv

Bericht: Hillary Clinton hat Wahlkampfteam schon zusammen

Washington (dpa) - Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat ihr Wahlkampfteam schon zusammen - auch wenn ihre Präsidentschaftsbewerbung für 2016 noch nicht offiziell ist.

Nach einem Bericht der "Washington Post" greift sie dabei auch auf eine Reihe jetziger und ehemaliger Berater von Präsident Barack Obama zurück, der sie 2008 bei der innerparteilichen Kandidatenkür ausgebootet hatte.

Diesmal zeichnet sich im eigenen demokratischen Lager keine Konkurrenz für die ehemalige First Lady ab. Der Zeitung zufolge wird Clinton daher voraussichtlich erst vom Sommer an aktiv Wahlkampf führen, um sich vorher nicht unnötig zu verschleißen.

Bei den Republikanern ist dagegen ein dichtes Kandidatenfeld zu erwarten, das heißt, jeder Bewerber muss sich frühzeitig positionieren und auf einen intensiven Vorwahlkampf einstellen.

Clinton hat sich laut "Washington Post" bereits auf den derzeitigen Obama-Berater John Podesta als Wahlkampfchef festgelegt. Der erfahrene Bobby Mook, der ihr bereits 2008 bei ihrer Kampagne half, solle ihr Wahlkampfmanager werden. Obamas derzeitige Kommunikationsdirektorin Jennifer Palmieri solle den gleichen Posten im Clinton-Team übernehmen. Die Demokratin wolle sich außerdem in ihrer Kampagne auf Joel Benenson stützen, den Meinungsforscher des Präsidenten.

Washington Post

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

USA legen Veto gegen Jerusalem-Resolution im Sicherheitsrat ein
Die USA haben durch ihr Veto im UN-Sicherheitsrat eine kritische Resolution zu ihrer Kehrtwende in der Jerusalem-Politik gestoppt.
USA legen Veto gegen Jerusalem-Resolution im Sicherheitsrat ein
Von der Leyen: „Afghanistan wird uns noch lange begleiten“
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den deutschen Soldaten in Afghanistan Mut zugesprochen und einen langen Atem für ihren Einsatz gefordert.
Von der Leyen: „Afghanistan wird uns noch lange begleiten“
Fall Anis Amri: Verfassungsschutz wehrt sich gegen Versagens-Vorwürfe
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz zurückgewiesen.
Fall Anis Amri: Verfassungsschutz wehrt sich gegen Versagens-Vorwürfe
Über 400.000 Binnenflüchtlinge in Afghanistan seit Januar
Kabul (dpa) - In Afghanistan sind seit Jahresbeginn mehr als 400.000 Menschen vor Kampfhandlungen aus ihren Heimatorten geflohen. Das geht aus einem Bericht der …
Über 400.000 Binnenflüchtlinge in Afghanistan seit Januar

Kommentare