Auswertung des Bundeskriminalamts

Neue Zahlen zur Kriminalität von Asylbewerbern

Berlin - Die Zahl der von Asylbewerbern begangenen Straftaten ist nach einem Zeitungsbericht deutlich gestiegen - allerdings längst nicht so stark wie die Zahl der nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge.

So seien im vergangenen Jahr gut 38.000 Asylbewerber als Tatverdächtige ermittelt worden - gut doppelt so viel wie drei Jahre zuvor (knapp 16.000), schreibt die „Rheinische Post“ (Samstag) unter Berufung auf eine Auswertung des Bundeskriminalamts. Im selben Zeitraum vervierfachte sich aber die Zahl der gestellten Asylanträge von 53.000 auf 202.000.

Einen starken Anstieg gab es dem Bericht zufolge bei Körperverletzungen (von 3863 auf 9655) und bei den Ladendiebstählen (von 4974 auf 13 894). Die Zunahme der Gewalttaten hat nach Behördenangaben auch mit der Situation in den Flüchtlingsheimen zu tun. In den überfüllten Unterkünften komme es immer wieder zu Aggressionen zwischen den Asylbewerbern selbst.

dpa

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