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Ein völlig zerstörtes Haus in Ost-Ghouta, Syrien. 

„Sehr wahrscheinlich“ 

Bericht legt Giftgasangriff durch syrische Helikopter nahe

Der Giftgasangriff in Syrien schockierte die Welt. Nun legt ein Bericht nahe, dass es sich wohl um eine ausgeführte Aktion der Regierung handelt.

London/Damaskus - Ein Bericht der investigativen Internetplattform Bellingcat zum mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Ost-Ghuta legt nahe, dass die syrischen Streitkräfte den folgenschweren Angriff ausführten. Es sei „sehr wahrscheinlich“, dass Dutzende Menschen bei der gemeldeten Attacke am Samstag durch einen Giftgas-Angriff von Helikoptern getötet wurden, die von einem nahen syrischen Luftwaffenstützpunkt kamen. Das berichtete Bellingcat am Mittwoch. 

Flugzeug-Beobachter hätten Hubschrauber vom Typ Mi-8 Hip etwa eine halbe Stunde vor dem Angriff von der Dmeir-Basis in Richtung Ost-Ghuta losfliegen sehen. Dieselben Helikopter seien kurz vor dem Angriff in der Stadt Duma in Ost-Ghuta selbst gesichtet worden. Zudem zeige Bildmaterial nach dem Angriff einen Gaszylinder auf dem Dach eines Hauses, in dem eine große Anzahl von Toten gefunden wurde. Ähnliche Zylinder seien schon bei vorherigen Gas-Attacken von Mi-8 Hip-Hubschraubern abgeworfen worden.

Laut Helfern starben mindestens 42 Menschen 

Bellingcat verglich für die Schlussfolgerungen mehrere Videoaufnahmen und Fotos zu dem Vorfall und glich Aussagen von Beobachtern, Aktivisten und Hilfsorganisationen miteinander ab. Die Internetplattform um den britischen Aktivisten Eliot Higgins hat sich durch die Auswertung online frei erhältlicher Informationen zu Vorfällen einen Namen gemacht. 

Bei dem am Samstag gemeldeten mutmaßlichen Giftgasangriff waren Helfern zufolge mindestens 42 Menschen gestorben. Der Westen macht die syrische Regierung für die Tat verantwortlich. Damaskus und sein Verbündeter Russland weisen das zurück. Der Angriff sei eine Erfindung. 

dpa

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