Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück - Rassismus-Vorwürfe gegen DFB-Spitze

Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück - Rassismus-Vorwürfe gegen DFB-Spitze
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Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU). Foto: Sven Hoppe/Archiv

Bekanntgabe erst 2017

Kanzlerkandidatur: Merkel wartet auf Seehofers Entscheidung

Berlin - CDU-Chefin Angela Merkel will ihren Beschluss über eine erneute Kanzlerkandidatur wohl erst im Frühjahr 2017 bekannt geben. Sie wartet damit die Entscheidung von Horst Seehofer ab.

Grund dafür sei, dass CSU-Chef Seehofer erst dann entscheiden wolle, ob seine Partei eine Kandidatur Merkels wieder unterstütze. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf CDU-Kreise. Für Merkel sei das ein Problem, da sie sich auf einem CDU-Parteitag im Dezember für weitere zwei Jahre zur Vorsitzenden wählen lassen wolle, das gegenüber ihrer Partei aber nur bei einer erneuten Kanzlerkandidatur vertreten könne.

Laut "Spiegel" wird in ihrem Umfeld befürchtet, dass Merkel bei einer Ankündigung ihrer Kanzlerkandidatur ohne Unterstützung Seehofers politisch Schaden nehmen könnte. Ihr ursprüngliches Vorhaben, sich bereits im Frühjahr 2016 öffentlich zu erklären, hatte sie dem Magazin zufolge wegen der Flüchtlingskrise und des Streits mit der Schwesterpartei CSU zunächst auf den Herbst verschoben. Doch auch dieser anvisierte Termin sei inzwischen überholt.

Merkel ist seit 2005 im Amt und damit Europas dienstälteste Regierungschefin. Die 62-Jährige regiert derzeit zum zweiten Mal in einer großen Koalition mit der SPD. Sollte sie erneut antreten, könnte sie Helmut Kohls Rekord-Kanzlerschaft von 16 Jahren einholen.

dpa

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