Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt
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Beim Cyber-Angriff auf den Bundestag soll auch ein Rechner aus dem Bundestagsbüro von Angela Merkel infiziert worden sein. Foto: Maurizio Gambarini

Bericht: Rechner in Merkels Bundestagsbüro war infiziert

Berlin (dpa) - Beim Cyber-Angriff auf den Bundestag soll auch ein Rechner aus dem Bundestagsbüro von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) infiziert worden sein. Das berichtet die "Bild am Sonntag".

Der Rechner sei einer der ersten gewesen, bei dem der Trojaner festgestellt wurde. Ein Sprecher der Unionsfraktion sagte der Zeitung lediglich: "Ich kann das weder bestätigen noch dementieren." Auch zu der Frage, ob Daten von Merkels Rechner abgesaugt wurden, wollte sich dem Bericht zufolge niemand aus Merkels Umfeld äußern.

Die unbekannten Hacker hätten den Namen von Merkel auch für das Versenden von infizierten E-Mails benutzt. Bei Bundestagsabgeordneten sei vor einigen Tagen eine Mail im Postfach aufgetaucht, deren Absender sich "Angela Merkel" genannt habe. Im Betreff sei es um eine Einladung zu einer Telefonkonferenz gegangen, der Link dazu infiziert gewesen. Die Bundestagsverwaltung warne deshalb die Parlamentarier im Intranet davor, die Links in den falschen Merkel-Mails anzuklicken.

Laut "BamS" soll bis Freitagnachmittag bei insgesamt 15 Computern, die an das Bundestagsnetzwerk angeschlossen sind, der Trojaner festgestellt worden sein. Bei fünf Computern sei Datenabfluss nachgewiesen worden.

Neben dem Rechner Merkels sind dem Bericht zufolge auch die Linken- Abgeordnete Inge Höger, der Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und Digitales, Martin Burkert (SPD), und Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) betroffen. Der SPD-Abgeordnete Burkert sagte der Zeitung: "Der Trojaner wurde bei mir nachgewiesen."

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