Mit einem Spezialkran wird ein 156 Tonnen schwerer Dampferzeuger aus seiner ursprünglichen Lage im Block drei des einst größten DDR-Atomkraftwerks in Lubmin gehoben. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Mit einem Spezialkran wird ein 156 Tonnen schwerer Dampferzeuger aus seiner ursprünglichen Lage im Block drei des einst größten DDR-Atomkraftwerks in Lubmin gehoben. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Im Zwischenlager Lubmin bei Greifswald werden kontaminierte AKW-Bauteile zerlegt. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Im Zwischenlager Lubmin bei Greifswald werden kontaminierte AKW-Bauteile zerlegt. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Gundremmingen soll bis bis 2021 vom Netz gehen. Foto: Stefan Puchner/Archiv
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Gundremmingen soll bis bis 2021 vom Netz gehen. Foto: Stefan Puchner/Archiv
Im Maschinenhaus des ehemaligen Kernkraftwerkes Lubmin bei Greifswald werden alte Rohrleitungen zerlegt. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Im Maschinenhaus des ehemaligen Kernkraftwerkes Lubmin bei Greifswald werden alte Rohrleitungen zerlegt. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Heikle Aufgabe: Der Rückbau der deutschen Atomkraftwerke wird viele Milliarden Euro kosten. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Heikle Aufgabe: Der Rückbau der deutschen Atomkraftwerke wird viele Milliarden Euro kosten. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Mitarbeiter zerlegen im Zwischenlager Lubmin einen Dampferzeuger aus dem stillgelegten AKW Obrigheim. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Mitarbeiter zerlegen im Zwischenlager Lubmin einen Dampferzeuger aus dem stillgelegten AKW Obrigheim. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Die zurückgebaute Reaktoranlage des Kernkraftwerkes Rheinsberg in Brandenburg. Foto: Robert Schlesinger/Archiv
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Die zurückgebaute Reaktoranlage des Kernkraftwerkes Rheinsberg in Brandenburg. Foto: Robert Schlesinger/Archiv
Mit Schwerlastkränen wird im Hafen Lubmin ein Dampferzeuger aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim entladen. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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Mit Schwerlastkränen wird im Hafen Lubmin ein Dampferzeuger aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim entladen. Foto: Stefan Sauer/Archiv

Spekulationen über Milliarden-Fonds zur Atomentsorgung

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung denkt über einen Fonds nach, der die Stilllegung der deutschen Atomkraftwerke finanziell absichert. Unter Berufung auf ein internes Papier schreibt die "Süddeutsche Zeitung", dass die Kraftwerksbetreiber etwa 17 Milliarden Euro einzahlen sollen, um die Entsorgungskosten abzudecken.

Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es allerdings, es handle sich lediglich um eine von mehreren denkbaren Alternativen.

Bislang sei dieser Vorschlag aus dem vergangenen Oktober nicht weiter verfolgt worden, sagte eine Sprecherin von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Berlin. Zuvor hatte bereits die Vorsitzende des Bundestags-Umweltausschusses, Bärbel Höhn (Grüne), gemutmaßt: "Es würde mich wundern, wenn sich Minister Gabriel als Schutzpatron von RWE und Eon hinter diesen Schritt in die richtige Richtung stellt."

Dem Zeitungsbericht zufolge sieht das Fonds-Modell vor, dass die Energiekonzerne stufenweise 17 Milliarden Euro einzahlen, um die "langfristigen Verpflichtungen der Entsorgung" abzudecken. Nur das Geld für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Zwischenlagerung - etwa 19 Milliarden Euro - sollen die Unternehmen aus Rückstellungen begleichen.

Die vier Atomkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW haben bereits insgesamt 35,8 Milliarden Euro an Rückstellungen zur Beendigung der Kernkraft-Ära gebildet. Zuletzt gab es aber Bedenken, ob das Geld auch noch in ferner Zukunft vorhanden sein wird - etwa weil Eon sein Atom-, Kohle- und Gasgeschäft in eine neue Gesellschaft ausgliedern will, inklusive Rückstellungen für Rückbau und Endlagerung. Gabriel hatte derartige Sorgen erst kürzlich als unbegründet zurückgewiesen. Gesetzlich sei alles klar geregelt.

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