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Laut dem Präsidenten der Polizeigewerkschaft fehlen in Deutschland abschreckende Maßnahmen, um gegen Kriminalität bei Flüchtlingen vorzugehen.

Offenbar schon 300 Fälle bekannt

Polizei schlägt Alarm: Kriminelle Clans werben Flüchtlinge an

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München - Immer mehr Islamisten und organisierte Kriminelle werben laut Verfassungsschutz in Asylbewerberheimen. Eine bestimmte Maßnahme soll helfen, dagegen anzukämpfen.

Seit dem Beginn der Flüchtlingskrise sind mehr als eine Million Menschen aus dem mittleren und fernen Osten und Afrika nach Deutschland gekommen. Viele von ihnen müssen in Asylbewerberheimen lange Zeit auf Bearbeitung ihres Antrags warten und haben keine oder nur schlechte Möglichkeiten, sich auf dem Arbeitsmarkt zu beschäftigen.

Wie Focus Online unter Bezug auf den Präsidenten der Polizeigewerkschaft berichtet, versuchen arabische Familienclans und radikale Islamisten seit einiger Zeit vermehrt, auch in Flüchtlingsheimen Leute anzuwerben. Laut Rainer Wendt finden diese Annäherungen vor allem in den Brennpunkten Berlin, Bremen oder Duisburg statt. Ein Problem sei dabei, dass viele Flüchtlinge mit vollkommen falschen Erwartungen hierher kämen. In ihren Heimatländern würden ihnen "abenteuerliche Versprechungen" gemacht, zum Beispiel dass sie in Europa sofort ein Haus und ein Auto bekommen würden.

Verfassungsschutz: Clans versuchten mindestens 300 Mal, Flüchtlinge anzuwerben

Gerade bei diesen Leuten würden kriminelle Clans schnell Enttäuschte finden, "indem sie ihnen schnelles Geld versprechen". Laut Verfassungsschutz gab es inzwischen mindestens 300 Fälle bei denen versucht wurde, Migranten direkt in den Unterkünften anzuwerben. Dabei sind die Arbeiten, welche die Asylbewerber hier verrichten sollen alles andere als legal: Drogengeschäfte, Einbrüche oder auch physische Gewaltanwendung sollen zur Normalität gehören. Wendt prognostiziert: "Dieser Trend wird sich fortsetzen."

In dem Bericht werden auch konkrete Beispiele dafür gegeben, wie die Anwerbungen vor sich gehen. So fahren laut dem Inhaber einer großen Security-Firma in Berlin die Werber in "dicken Nobelkarossen direkt vor die Flüchtlingsheime, um junge, kräftige Männer zu rekrutieren."

Dabei gehen die Clans immer subtiler vor, um ihre Position zu sichern. Ihr Geld waschen sie durch Immobilien, die sie dann an den Staat als Flüchtlingsunterkünfte vermieten. Dann setzen sie von ihnen kontrollierte Sicherheitsfirmen ein. Zudem werden die Maßnahmen gegen ihnen unliebsame Personen immer gewalttätiger.

Ein Problem sieht der Präsident der deutschen Polizeigewerkschaft in der fehlenden Drohhaltung des Staates. Der Umgang mit Straftätern sei "viel zu lasch". Als Beispiel nennt er die drei Mahlzeiten am Tag, welche Häftlinge in deutschen Vollzugsanstalten bekämen und für Menschen aus Kriegsgebieten "nicht sonderlich" abschreckend wirken. Die geringe Fallhöhe für Flüchtlinge ist demnach kein triftiger Grund, nicht kriminellen Machenschaften nachzugehen.

Diese Maßnahme würde abschreckend auf Flüchtlinge wirken

Er nennt aber auch eine Möglichkeit, die Flüchtlinge vor einem Abdriften in die Kriminalität wirksam abzuschrecken. "Ausweisung und sofortige Abschiebung" sind laut Wendt die einzig wirksame präventive Maßnahme. Zudem solle der Staat forscher agieren: "Wenn straffällig gewordene Flüchtlinge verurteilt werden, sollten man sie noch im Gerichtssaal verhaften", und um die Abschiebung zu sichern sollen diese "auch sofort in Auslieferungshaft genommen werden", so Wendt bei Focus online. Sie wieder freizulassen sei auf jeden Fall das falsche Signal.

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bix

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