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Klaus Wowereit (l, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, und sein designierter Nachfolger, Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD)

Berliner Parlament wählt Wowereit-Nachfolger

Berlin - Künftig wird ein neues Gesicht die Hauptstadt repräsentieren. Stadtentwicklungssenator Michael Müller soll als Nachfolger von Klaus Wowereit zum Regierenden Bürgermeister gewählt werden.

Nach mehr als 13 Jahren geht in Berlin eine Ära zu Ende. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit tritt zurück, zu seinem Nachfolger soll an diesem Donnerstag Stadtentwicklungssenator Michael Müller (beide SPD) gewählt werden. Bis zur nächsten Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2016 hat Müller damit knapp zwei Jahre Zeit, sich als Regierungschef zu bewähren.

Mit dem Ende der Amtszeit von Wowereit endet nach der Berliner Verfassung auch die Amtszeit seiner acht Senatoren. Wowereit wird ihnen am Vormittag (8.00) ihre Dankesurkunden überreichen. Danach kommt das Abgeordnetenhaus zur Wahl des neuen Regierenden Bürgermeister zusammen (9.00).

Müller braucht die absolute Mehrheit von 75 Stimmen der insgesamt 149 Abgeordneten. Die Wahl des 50-Jährigen gilt als sicher, da die rot-schwarze Koalition über 85 Stimmen verfügt.

Nach seiner Vereidigung wird Müller seine Regierungsmannschaft ernennen. Zwei Ressorts werden neu besetzt: Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) folgt auf Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos), Andreas Geisel (SPD) übernimmt von Müller das Ressort für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt.

Der neue Regierungschef nimmt bereits kurz nach seiner Wahl an der Konferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Neuregelung des Länderfinanzausgleiches teil. Berlin ist bislang als größter Profiteur aus dem Ausgleich, allein 2013 flossen daraus 3,3 Milliarden Euro nach Berlin.

dpa

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