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Silvio Berlusconi im Mai bei seinem Dienstanritt für den Sozialdienst in einem Pflegeheim in Cesano Boscone.

Wird Sozialdienstes des Ex-Premier verkürzt?

Berlusconi wird "gute Führung" bestätigt

Rom - Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi könnte seinen Sozialdienst nach eigenen Angaben wegen guter Führung früher abschließen.

„Das Ende des Sozialdienstes sollte auf den 15. Februar vorgezogen werden, wegen der Art und Weise, wie ich ihn abgeleistet habe“, sagte der 78-Jährige am Freitag dem TV-Sender Canale 5 seiner Mediaset-Gruppe. Der dreimalige Ministerpräsident bekräftigte auch, nach dem Ende seines Verbots politischer Ämter neue Aufgaben zu übernehmen. „Natürlich werde ich wieder kandidieren.“

Er habe Verantwortung für die Wähler übernommen, erklärte Berlusconi. „Ich kann Italien in so einer Situation nicht alleine lassen, wo es riskiert, in eine Richtung zu gehen, die unsere Wähler nicht wollen.“ Der Mitte-Rechts-Politiker war vergangenes Jahr wegen Steuerbetrugs rechtskräftig verurteilt worden. Seine Strafe leistet er seit dem 9. Mai mit Sozialdienst in einem Seniorenzentrum ab. Dort arbeitet der Medienzar seitdem einmal in der Woche für mindestens vier Stunden. Ursprünglich war eine Dauer von zehneinhalb Monaten vorgesehen.

Berlusconi bekräftigte zudem, dass Italien sich bei der Regelung zu homosexuellen Paaren ein Beispiel an Deutschland nehmen solle. Auch Italiens Regierungschef Matteo Renzi hatte zuletzt angekündigt, einen Gesetzentwurf zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften einbringen zu wollen, der sich am deutschen Modell orientiere.

dpa

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