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Berufung gegen Trumps Einreisestopp scheitert vor weiterem US-Gericht.

Erneute Niederlage

Einreisestopp für Muslime: Trump scheitert vor US-Gericht

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump ist vor einem weiteren Gericht damit gescheitert, ihr Einreiseverbot für Menschen aus sechs überwiegend islamischen Ländern durchzusetzen.

Seattle - Das für eine Klage aus dem Bundesstaat Hawaii zuständige Berufungsgericht im 9. Bezirk teilte am Montag in Seattle (Bundesstaat Washington) mit, würde der Einreisestopp in Kraft gesetzt, führe das zu Chaos und Konfusion.

Unabhängig von dieser Entscheidung hatte die US-Regierung bereits das Oberste Gericht angerufen, um endgültig über das Vorhaben entscheiden zu lassen. Dafür gibt es noch keinen Zeitpunkt. Zuvor hatte bereits ein Berufungsgericht im US-Bundesstaat Virginia den Stopp des Einreiseverbots bekräftigt.

Trump hatte den Einreisestopp eine Woche nach Amtsantritt per Dekret verhängt

Seine Entscheidung sorgte für Durcheinander und Proteste in aller Welt. Wenig später stoppte ein Gericht in Seattle das Dekret aufgrund einer Klage aus dem Staat Washington. Das Weiße Haus milderte den Erlass an mehreren Stellen ab und reduzierte die Zahl der betroffenen Länder auf sechs.

Auch diese Fassung scheiterte gerichtlich. Im Kern aller Ablehnungen wird stets auf den Verfassungsgrundsatz der Religionsfreiheit verwiesen: Der Stopp könnte diskriminierend gegenüber Muslimen sein. Oft zitieren die Richter dazu Wahlkampfreden und Tweets Trumps.

Das Weiße Haus begründet Trumps Maßnahme mit Interessen der nationalen Sicherheit, über die der Präsident die Entscheidungsbefugnis habe.

Unerlaubte Geschäfte? Donald Trump wird verklagt

Ebenfalls am Montag wurde Donald Trump vom Distrikt of Columbia mit der US-Hauptstadt Washington sowie der US-Staat Maryland wegen unerlaubter Geschäfte mit ausländischen Regierungen verklagt.

dpa

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