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Kristina Köhler

Betreuungsgeld: CSU fordert klares Ja von Köhler

München - Die CSU verlangt von der designierten Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU), sich schnell und klar zum Betreuungsgeld zu bekennen.

"Da darf es kein Rumeiern mehr geben. Ich erwarte, dass die neue Familienministerin diese Leistung klar und kompromisslos vertritt", sagte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) dem Münchner Merkur (Montagsausgabe). Haderthauer kritisierte Köhlers Äußerung, beim Betreuungsgeld gebe es einen "Zielkonflikt": "In der Diskussion werden leider zu häufig verschiedene Baustellen vermischt."

Ziel des Betreuungsgeldes sei, Eltern gesellschaftliche Anerkennung zu geben, wenn sie ihre "originäre Aufgabe" der Kinderbetreuung "selber leisten anstatt sie dem Steuerzahler zu übergeben, den jeder Krippenplatz 1000 Euro im Monat kostet". Die CSU-Politikerin sprach sich auch gegen eine Gutschein-Lösung aus: "Das Betreuungsgeld richtet sich wie das Kindergeld an alle Familien. Belastete Familien und Familien mit Migrationshintergrund helfen wir mit gezielten Maßnahmen viel besser."

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