+
Peinliche Panne: Der Freizeit-"Pilot", der eine kleine Drohne versehentlich in den Garten des Weißen Hauses steuerte, arbeitet beim amerikanischen Geheimdienst. Foto: US-Secret Service

Betrunkener Geheimdienstler steuerte Drohne vors Weiße Haus

Washington (dpa) - Ein betrunkener Angestellter der US-Geheimdienste hat die kleine Drohne gesteuert, die diese Woche auf den Rasen des Weißen Hauses in Washington stürzte.

Der Mann arbeite für die Nationale Agentur für geografische Aufklärung NGA, berichtete die Zeitung "Washington Post". Die National Geospatial Intelligence Agency sammelt Daten, die für Belange der nationalen Sicherheit, Militäreinsätze und humanitäre Hilfen genutzt werden. Der Mann habe in seiner Tätigkeit nichts mit Drohnen zu tun, zitierte das Blatt die Agentur.

Der Betrunkene habe den kleinen Hubschrauber nachts gestartet und sich bei Freunden besorgt geäußert, als dieser verloren ging, berichtete die "New York Times". Als er am nächsten Morgen hörte, dass sie am Weißen Haus gelandet sei, habe er seinen Arbeitgeber in Kenntnis gesetzt. Man nehme den Vorfall "sehr ernst". Es ist laut Medienberichten das erste Mal, dass ein solches Fluggerät auf das Gelände des Weißen Hauses gelangte. Drohnen dieser Art sind in Geschäften schon ab 100 Dollar zu kaufen. In letzter Zeit hatte es wiederholt Sicherheitspannen am Weißen Haus gegeben.

New York Times

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

USA legen Veto gegen Jerusalem-Resolution im Sicherheitsrat ein
Die USA haben durch ihr Veto im UN-Sicherheitsrat eine kritische Resolution zu ihrer Kehrtwende in der Jerusalem-Politik gestoppt.
USA legen Veto gegen Jerusalem-Resolution im Sicherheitsrat ein
Von der Leyen: „Afghanistan wird uns noch lange begleiten“
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den deutschen Soldaten in Afghanistan Mut zugesprochen und einen langen Atem für ihren Einsatz gefordert.
Von der Leyen: „Afghanistan wird uns noch lange begleiten“
Fall Anis Amri: Verfassungsschutz wehrt sich gegen Versagens-Vorwürfe
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz zurückgewiesen.
Fall Anis Amri: Verfassungsschutz wehrt sich gegen Versagens-Vorwürfe
Über 400.000 Binnenflüchtlinge in Afghanistan seit Januar
Kabul (dpa) - In Afghanistan sind seit Jahresbeginn mehr als 400.000 Menschen vor Kampfhandlungen aus ihren Heimatorten geflohen. Das geht aus einem Bericht der …
Über 400.000 Binnenflüchtlinge in Afghanistan seit Januar

Kommentare