US-Präsident Biden besucht eine Fabrik für Elektroautos in Detroit
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Sein Vater war ein Autohändler: Biden hat eine Leidenschaft für Autos.

Detroit

Biden im Elektro-Hummer: «Autotyp» wirbt für Ausbau der Infrastruktur und Elektromobilität

Normalerweise wird US-Präsident Joe Biden chauffiert, am Mittwoch gab der bekennende Autofan selber Gas: Biden nutzte den Besuch eines General-Motors-Werks für Elektrofahrzeuge in Detroit, um eine Runde mit einem elektrisch betriebenen Hummer zu drehen - der eckige Geländewagen mit Vorbild aus dem Militär hat für viele Amerikaner Kultstatus.

Washington - Auf einem Video des Senders C-Span ist zu sehen, wie der Präsident mit quietschenden Reifen startet. Als er bei den Journalisten zum Stehen kommt, fragt er scherzend: «Will jemand hinten reinspringen? Auf‘s Dach?» Biden schrieb auf Twitter zu seiner Spritztour: «Wie ich gesagt habe, ich bin ein Autotyp.» Bei seiner Ansprache in dem Werk erinnerte Biden daran, dass sein Vater eine Zeit lang als Autohändler gearbeitet hatte. Der Präsident ist außerdem stolzer Besitzer eines Oldtimers vom Typ Corvette aus dem Jahr 1967, den er nach seinen Angaben einst als Geschenk zu seiner ersten Hochzeit bekam. Biden sagte am Mittwoch erneut zu, den gesamten Fuhrpark der Bundesregierung auf Elektroantrieb umzustellen. Klimaschutz ist eine der Top-Prioritäten des US-Präsidenten.

Biden warb in Detroit für das kürzlich verabschiedete Gesetzespaket zur Modernisierung der Infrastruktur in den USA. Vorgesehen sind über die nächsten Jahre rund 550 Milliarden US-Dollar (476 Mrd Euro) neuer Investitionen in die Infrastruktur. Ausgebaut werden soll auch die Elektromobilität. Insgesamt - inklusive schon vorher veranschlagter Mittel - hat das Paket einen Umfang von mehr als einer Billion US-Dollar. Das Gesetzespaket gehört zu den innenpolitischen Kernvorhaben in Bidens Amtszeit. (dpa)

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