Schwerer Vorwurf

"Bild": BND hat Springer-Verlag bespitzelt

Berlin - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag) verbotenerweise jahrelang den Verlag Axel Springer ausgespäht.

Dabei seien vertrauliche Informationen über das Unternehmen und den Verleger selbst gesammelt worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf ihm vorliegende Akten des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Demnach habe der BND insgesamt sieben Quellen bei Springer „abgeschöpft“, obwohl der Geheimdienst im Inland nicht tätig werden darf. Ein Informant mit dem Decknamen „Klostermann“ habe dem BND regelmäßig vertrauliche Informationen aus dem Verlag geliefert, darunter personelle Pläne.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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