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Soldaten der Bundeswehr bei einer Übung im Gelände. Die Bundeswehr-Auslandseinsätze 2018 waren einem Medienbericht deutlich teurer als geplant. Foto: Philipp Schulze

194 Millionen Euro mehr

"Bild": Bundeswehr-Auslandseinsätze 2018 teurer als geplant

Berlin (dpa) - Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben einem Medienbericht zufolge vergangenes Jahr 194 Millionen Euro mehr gekostet als geplant. 2018 seien für die Missionen im Ausland 975 Millionen Euro ausgegeben worden, schreibt die "Bild"-Zeitung (Montag).

Die Zeitung bezieht sich dabei auf den neuen Jahresbericht zu den Auslandseinsätzen des Verteidigungsministeriums. Am meisten gekostet hat demnach die Afghanistan-Mission "Resolute Support" mit Kosten von 339 Millionen Euro.

Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums teilte der Deutschen Presse-Agentur dazu am Sonntag mit, über die voraussichtlichen und öffentlich einsehbaren Kosten der Auslandseinsätze hinaus gebe es auch Entwicklungen, die nicht vorhersehbar seien. "Die Rahmenbedingungen vor Ort ändern sich ständig und oft sehr kurzfristig. Daher lassen sich die Kosten nur eingeschränkt "bis auf den letzten Cent" prognostizieren."

Es könne beispielsweise mehr Personal gebraucht werden, wenn die Sicherheitslage es erfordere, Betriebsstoffe und Versorgungsartikel könnten sich verteuern oder unvorhersehbare Reparaturen an den Waffensystemen könnten anfallen, erklärte die Sprecherin. "Wichtig ist, dass wir die finanzielle Flexibilität haben, den Auftrag und die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten in den Einsätzen gewährleisten zu können."

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