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Wladimir Putin (li.) und Barack Obama: Ein Gemälde in St. Petersburg zeigte die beiden Staatsoberhäupter splitternackt. Das Museum wurde deraufhin geschlossen.

Aufregung in St. Petersburg

Bild zeigt Obama und Putin nackt: Museum geschlossen

St. Peterburg - Mit nacktem Oberkörper zeigt sich Wladimir Putin eigentlich gern in der Öffentlichkeit - doch splitternackt an der Seite von Barack Obama, das ist der russischen Führung dann doch zu viel.

Die Polizei von St. Petersburg hat am Dienstagabend ein Gemälde beschlagnahmt, das die Staatschefs Russlands und der USA unbekleidet und mit übergroßen Penissen zeigt. Das Erotikmuseum der Metropole, in dem das Bild "Konfrontation zwischen Russland und den USA" ausgestellt war, wurde außerdem geschlossen, wie sein Gründer Alexander Donskoj am Mittwoch AFP sagte.

Donskoj zufolge wurde die Polizei von dem Abgeordneten Witali Milonow informiert - dem Autor des umstrittenen Gesetzes, das sogenannte Homosexuellenpropaganda vor Minderjährigen unter Strafe stellt. Bereits in der vergangenen Woche musste ein Privatmuseum Donskojs dichtmachen. Auch dort wurden mehrere Bilder beschlagnahmt. Eines zeigt Putin im Unterkleid, wie er seinem in Dessous gekleideten Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew die Haare frisiert.

In St. Petersburg findet am Donnerstag und Freitag der G-20-Gipfel statt. Das schwierige Verhältnis zwischen Washington und Moskau erregte im Vorfeld die Gemüter.

AFP

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