Königstreue der Vereinigung "Deine Treuen" posieren am Sonntag (13.06.2011) in München (Oberbayern) in der Gruft der Michaelskirche am Grab König Ludwig des II. von Bayern. Vor 125 Jahren ertrank König Ludwig II. von Bayern. Deshalb ist heute die Gruft für die Öffentlichkeit zugänglich. Foto: Felix Hörhager dpa/lby +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Die Wittelsbacher haben das vertragliche Recht, die Gruften der Theatinerkirche und der Michaelskirche in München zu benützen und zu erweitern. Die Kosten für die Erweiterung der Gruft der Theatinerkirche müsste der Ausgleichsfonds tragen. Derzeit sind in der dortigen Fürstengruft und in einer Seitenkapelle 49 Mitglieder des Adelsgeschlechts beigesetzt.
Zum Themendienst-Bericht von Bernd F. Meier vom 2. August: 98 Meter lang, 33 Glaslüster und 44 Standleuchter: Die Spiegelgalerie auf Herrenchiemsee beeindruckt mit ihrem Prunk. (Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei. Das Bild darf ausschließlich in Zusammenhang mit dem genannten Text verwendet werden.) Foto: Bernd F. Meier
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Auch im Schloss Herrenchiemsee haben die Wittelsbacher Wohnrecht. Das Recht bezieht sich laut Finanzministerium auf die Räume im dritten Stock sowie im Ost- und im Südflügel des Gebäudes. Die Verpflichtungen zum Erhalt des Äußeren und des Innern der Gebäude ist zwischen Freistaat und dem Ausgleichsfonds klar abgegrenzt und festgelegt.
dpatopbilder - Die Sonne spiegelt sich am 05.12.2015 in Percha am Starnberger See (Bayern) im Wasser, bevor sie untergeht. Foto: Marc Müller/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Wie an anderen bayerischen Gewässern gibt es auch am Starnberger See Vereinbarungen mit den Wittelsbachern. Dort nutzten sie eine Plattform und zahlen dafür ein Nutzungsentgelt von 124,44 Euro. Die Geschichte der Wittelsbacher ist eng mit dem See verbunden. Zum einen liegt dort das Schloss Berg, zum anderen fand Ludwig II. dort 1886 seinen Tod.
ARCHIV - Das Schloss Neuschwanstein aufgenommen zur blauen Stunde am 12.12.2013 bei Füssen (Bayern). Mehrere Sehenswürdigkeiten in Deutschland sind auf dem Weg zum Welterbe-Titel einen großen Schritt vorangekommen - darunter die bayerischen Schlösser von König Ludwig II. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (zu dpa "Kultusminister treffen Vorentscheidung für künftige Welterbe-Stätten" vom 12.06.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Das Ticketcenter des Wittelsbacher Ausgleichsfonds verkauft die Eintrittskarten für Schloss Neuschwanstein. Im Jahr 2015 nahm der Fonds dafür Provisionen in Höhe von 669 724,50 Euro ein. Für andere Schlösser verkaufen die Wittelsbacher nicht nur Tickets. In Schloss Nymphenburg etwa und in der Würzburger Residenz haben sie sogar Wohnrecht.

Vermögen der Ex-Königsfamilie

Bilder: Wittelsbacher Ausgleichsfonds - was dazu gehört

München - Am 9. März 1923 wurde der Wittelsbacher Ausgleichsfonds aufgelegt. Aus dem als Stiftung verfassten Fonds werden die Mitglieder der Familie bis heute alimentiert. Was alles dazugehört.  

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