+
Verteidigungsministerin von der Leyen gehört zu den deutschen Vertretern auf der Bilderberg-Konferenz. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Bilderberg-Konferenz startet ohne Störung durch Demonstranten

Buchen (dpa) - Die Bilderberg-Konferenz von 140 Topleuten unter anderem aus Wirtschaft, Politik und Militär hat in Österreich ohne Störung durch Demonstranten begonnen. "Die ersten Gäste sind da. Es ist alles ruhig", sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Tirol.

Bis zum 14. Juni wollen die Experten und Entscheider aus 22 Ländern in einem Luxushotel in Buchen informell über "Themen von globaler Relevanz" beraten, teilte der Veranstalter mit. Unter den Gästen sind Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger.

Das Treffen ist als privater Kreis organisiert. Kritiker sehen in der Zusammenkunft in einem Luxushotel eine Art "Nebenregierung". Die Bilderberg-Konferenz wurde 1954 gegründet, um den Dialog Europas mit Nordamerika zu fördern. Der Name wurde vom ersten Tagungsort, dem Hotel de Bilderberg in Oosterbeek in den Niederlanden, übernommen.

Während der Konferenz herrscht eine hohe Sicherheitsstufe. Gegen die geringe Transparenz der Beratungen und die Kosten des Polizeieinsatzes wollen am Samstag in Telfs, etwa 15 Kilometer vom Konferenzort entfernt, laut Veranstalter etwa 2000 Menschen demonstrieren. Hinweise auf gewalttätige Aktionen gibt es nach Angaben der Polizei weiterhin nicht.

Bilderberg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump macht Obama für russische Einmischung verantwortlich
Greift US-Präsident Donald Trump wie so oft zur Vorwärtsverteidigung oder hätte sein Vorgänger Barack Obama rechtzeitig gegen eine russische Einmischung in die US-Waqhl …
Trump macht Obama für russische Einmischung verantwortlich
Schulz wirft Merkel "Arroganz der Macht" vor
Nach kurzem Zwischenhoch ist die SPD in den Umfragen wieder abgestürzt. Vor ihrem Parteitag haben die Sozialdemokraten fast wieder das Niveau vor der Ära von …
Schulz wirft Merkel "Arroganz der Macht" vor
Cyber-Angriff auf Londoner Parlament
Wieder eine Cyber-Attacke in Großbritannien. Dieses Mal traf es das Parlament. Wollten Hacker Passwörter von Abgeordneten verkaufen?
Cyber-Angriff auf Londoner Parlament
Briten bestätigen: Cyber-Attacke auf Parlament
Ein Sprecher hat Berichte über eine Cyber-Attacke auf das britische Parlament bestätigt. Einige wichtige Fragen bleiben jedoch unbeantwortet.
Briten bestätigen: Cyber-Attacke auf Parlament

Kommentare