+
Die Zahl der Flüchtlinge ist zwar stark zurückgegangen, doch nach offiziellen Angaben starben seit Jahresbeginn bereits  649 Menschen auf der Mittelmeer-Route. 

Tod auf dem Weg nach Europa

Bisher 649 Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben gekommen

Genf - Trotz deutlich zurückgegangener Flüchtlingszahlen ertrinken immer noch viele Migranten im Mittelmeer. Seit Jahresbeginn seien 649 Schutzsuchende ums Leben gekommen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit.

Allein auf der zentralen Mittelmeer-Route nach Italien seien 590 Menschen gestorben, 418 mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres.

„Die Anwesenheit vieler Rettungsschiffe ist entscheidend, sonst wäre die Zahl der Toten unvermeidlich höher“, so ein IOM-Sprecher. 26 600 Flüchtlinge erreichten in den ersten drei Monaten des Jahres die europäischen Küsten. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum 164 000. Acht von zehn Ankommenden landen laut IOM in Italien, die restlichen in Griechenland und Spanien.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel will Kramp-Karrenbauer als neue Generalsekretärin
CDU-Chefin Merkel setzt ein wichtiges Signal: Saar-Regierungschefin Kramp-Karrenbauer soll neue Parteimanagerin werden. Das ist auch ein Zeichen in der Nachfolgedebatte …
Merkel will Kramp-Karrenbauer als neue Generalsekretärin
Freilassung von Deniz Yücel: Cem Özdemir vermutet Kalkül der Türkei
Der Grünen-Politiker Cem Özdemir glaubt, hinter der Freilassung von Deniz Yücel durch die Türkei steckt eine Taktik. Er beklagt die „Hasenfüßigkeit“ Deutschlands …
Freilassung von Deniz Yücel: Cem Özdemir vermutet Kalkül der Türkei
AfD-Chef wendet sich gegen Aufrufe zu politischer Gewalt
Berlin (dpa) - AfD-Chef Jörg Meuthen hat in einer Botschaft an Parteianhänger betont, dass die AfD sich als Rechtsstaatspartei begreift und gewaltsame Veränderungen in …
AfD-Chef wendet sich gegen Aufrufe zu politischer Gewalt
Kommentar: Die düstere Siko-Bilanz
Es war eine Sicherheitskonferenz voller gegenseitiger Drohungen und Beschimpfungen. Ein Kommentar von Klaus Rimpel.
Kommentar: Die düstere Siko-Bilanz

Kommentare