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Wahlabend in Berlin: Der AfD-Parteivorsitzende Jörg Meuthen (links) und der AfD-Spitzenkandidat für Berlin, Georg Pazderski.
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Wahlabend in Berlin: der Spitzenkandidat der FDP, Sebastian Czaja.
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Anton Hofreiter und Claudia Roth bei der Wahlparty der Grünen.
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Wahlabend in Berlin: Michael und Claudia Müller.
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Wahlabend in Berlin: Michael Müller.
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Wahlabend in Berlin: Claudia und Michael Müller.
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Wahlabend in Berlin:
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Wahlabend in Berlin: Michael Müller.

Trotz massiver Verluste

SPD bleibt in Berlin klar stärkste Kraft

Berlin - Die SPD mit Bürgermeister Michael Müller an der Spitze hat die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gewonnen, dabei allerdings deutliche Einbußen hinnehmen müssen.

Auch gibt es nach dem Urnengang vom Sonntag Hochrechnungen zufolge keine Mehrheit mehr für die bisherige rot-schwarze Regierungskoalition in der Bundeshauptstadt. Möglich wären ein rot-rot-grünes Bündnis, aber auch andere Drei-Parteien-Konstellationen.

"Wir haben unser Ziel erreicht", sagte Müller bereits kurz nach Schließung der Wahllokale. "Wir sind stärkste politische Kraft in dieser Stadt geblieben" und "wir werden auch weiterhin den regierenden Bürgermeister stellen".

Der Spitzenkandidat der CDU, Frank Henkel, sprach von einer Niederlage der großen Koalition insgesamt: "Es lässt sich sagen, dass dies kein guter Tag für die Volksparteien ist." 

Die SPD erzielte den Hochrechnungen zufolge rund 23 Prozent der Stimmen und lag damit klar vor der CDU mit etwa 18 Prozent und den Grünen mit rund 16,5 Prozent. Die Linken folgten mit etwa 16 Prozent und die AfD mit rund zwölf Prozent. Die FDP dürfte mit etwa 6,5 Prozent den Wiedereinzug in das Abgeordnetenhaus schaffen, während die Piraten auf nur noch 1,6 bis 1,7 Prozent abstürzten.

Im neuen Abgeordnetenhaus würde die SPD demnach 37 Mandate erhalten, die CDU 29 und die Grünen 27. Die Linke bekäme 26 Sitze, die AfD 19 bis 20 und die FDP zehn bis elf. Regierungsfähige Mehrheiten wären damit nur noch durch Bündnisse von mindestens drei Parteien möglich. Die Wahlbeteiligung lag mit rund 67 Prozent deutlich höher als vor fünf Jahren mit 60,2 Prozent.

AFP

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