+
Erst am 13. April war ein Bombenanschlag auf die marokkanische Botschaft in Tripolis verübt worden. Am Tag davor ein Anschlag auf die südkoreanische Botschaft.

Dritter Anschlag in zwei Wochen

Tripolis: Bombenanschlag vor spanischen Botschaft 

Tripolis - Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat nach eigenen Angaben vor der spanischen Botschaft in Libyen eine Bombe gezündet. Bei dem Anschlag am Montag in Tripolis sei aber niemand verletzt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Sicherheitskreisen.

Der Sprengsatz war demnach vor einer der äußeren Mauern der Botschaft platziert worden. In mehreren Twitter-Konten, die dem libyschen Arm des IS zugeschrieben werden, tauchten Bekennerschreiben auf. Die Dschihadistengruppe hat die instabilen Verhältnisse in Libyen genutzt, um in dem nordafrikanischen Land Fuß zu fassen. Mehrere libysche Islamistengruppen schlossen sich dem IS an.

In der Nacht zum Montag vergangener Woche war auch auf die marokkanische Botschaft in Tripolis ein Bombenanschlag verübt worden, ohne jemanden zu verletzen. Bei einem Rebellenangriff vor der südkoreanischen Botschaft in Tripolis wurden einen Tag zuvor zwei libysche Wachleute getötet. Zu beiden Taten bekannte sich der IS.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bürgermeister: Explosion in New York war versuchter Terroranschlag
Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat es nach Angaben der Polizei eine Explosion in der Nähe des Busbahnhofs „Port Authority“ gegeben.
Bürgermeister: Explosion in New York war versuchter Terroranschlag
Frauen erneuern Anschuldigungen gegen Donald Trump
Washington (dpa) - Mehrere Frauen haben ihre Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erneuert, er habe sie in der Vergangenheit belästigt. Bei einem gemeinsamen …
Frauen erneuern Anschuldigungen gegen Donald Trump
Maduro schließt Oppositionsparteien von Präsidentenwahl aus
Der immer autoritärer auftretende Staatschef Venezuelas festigt seine Macht. Weil die Regierungsgegner die Kommunalwahl boykottierten, sollen sie auch nicht an der …
Maduro schließt Oppositionsparteien von Präsidentenwahl aus
Putin fordert direkte Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern
Der russische Präsident Wladimir Putin hat direkte Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern gefordert. Und zwar so rasch wie möglich.
Putin fordert direkte Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern

Kommentare