Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Nach Angaben von Regimegegnern explodierten in dem Vorort Dscharamana am Morgen kurz hintereinander vier Sprengsätze.

Rebellen greifen Luftwaffe an

44 Tote nach Bombenserie in Damaskus

Damaskus - Erneut ist der Damaszener Stadtteil Schauplatz von Bombenanschlägen. Die syrischen Rebellen rüsten weiter auf. Immer häufiger greifen sie Flugzeuge der Luftwaffe an.

Bei Bombenanschlägen in einem vorwiegend von Christen und Drusen bewohnten Viertel der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Mittwoch 44 Menschen getötet worden. Das berichteten Ärzte in den umliegenden Krankenhäusern. Weitere 47 Menschen seien verletzt worden. Nach Angaben von Regimegegnern explodierten in dem Vorort Dscharamana am Morgen kurz hintereinander vier Sprengsätze. Zwei der Bomben waren in Autos versteckt.

Die Bewohner des Viertels hatten zu Beginn des syrischen Bürgerkrieges versucht, sich aus der bewaffneten Auseinandersetzung herauszuhalten. Die Lage in dem Stadtteil spitzte sich jedoch in den vergangenen Monaten zu, nachdem dort mehrfach Bomben explodiert waren.

Rebellen schießen angeblich Kampfjet ab

Die bewaffneten Regimegegner berichteten unterdessen, sie hätten in einem ländlichen Gebiet in der Provinz Aleppo ein Kampfflugzeug abgeschossen. Der Pilot soll schwer verletzt überlebt haben. Die Regimegegner veröffentlichten im Internet ein Video, das zeigt, wie ein am Kopf verwundeter Mann in Uniform von einem Zivilisten auf dem Rücken getragen wird.

Der Leiter der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter, Rami Abderrahman sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa, die Rebellen hätten erstmals Boden-Luft-Raketen eingesetzt. „Wir haben gesehen, dass einige dieser neuen Raketen verwendet werden, zum Beispiel als am Dienstag am Stadtrand von Aleppo ein Hubschrauber abgeschossen wurde.“

Nach unbestätigten Angaben aus Oppositionskreisen sollen in der vergangenen Woche über die Türkei Raketen an die Rebellen geliefert worden sein. Oppositionelle hatten berichtet, zuvor sei es den Rebellen nur gelegentlich mit viel Glück gelungen, ein Flugzeug im Tiefflug von einem Dach aus mit dem Maschinengewehr anzugreifen.

dpa

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