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Borrell: „Zutiefst schockiert über die Angriffe Russlands auf Zivilisten in Kiew und anderen Städten“

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Josep Borrell
Josep Borrell © IMAGO/Mark J. Sullivan

Josep Borrell, EU-Außenbeauftragter, verurteilt die Raketenangriffe auf Kiew und weitere Städte in der Ukraine "aufs Schärfste".

Brüssel in Belgien - Er sei "zutiefst schockiert über die Angriffe Russlands auf Zivilisten in Kiew und anderen Städten in der Ukraine", schrieb Borrell am Montag im Onlinedienst Twitter.

"Solche Taten haben keinen Platz im 21. Jahrhundert", fügte Borrell hinzu. Borrell sagte weiter, dass zusätzliche militärische Unterstützung der EU "auf dem Weg" sei, und verurteilte die jüngsten Angriffe "auf das Schärfste".

Am Montagmorgen waren Kiew, die westukrainische Stadt Lwiw und zahlreiche weitere Städte in der Ukraine von Raketenangriffen erschüttert worden. Nach Angaben der ukrainischen Armee feuerte Russland insgesamt 75 Raketen auf die Ukraine ab. Die Angriffe richteten sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor allem gegen die Energie-Infrastruktur der Ukraine. mbn/ju

Lukaschenko: Belarus und Russland werden gemeinsame Truppen aufstellen

Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat der Ukraine Planungen für einen Angriff auf Belarus vorgeworfen und deshalb die Aufstellung gemeinsamer Truppen mit Russland bekannt gegeben. "Wir haben beschlossen, einen regionalen Verbund der Russischen Föderation und der Republik Belarus aufzustellen", sagte Lukaschenko am Montag laut der staatlichen belarussischen Nachrichtenagentur Beta, ohne allerdings Angaben zu deren Standort zu machen.

Der Ukraine warf er vor, einen Angriff auf Belarus vorzubereiten, weshalb diese Entscheidung nun getroffen worden sei. "Ich habe es schon gesagt, dass die Ukraine heute nicht nur über Angriffe auf das Territorium von Belarus diskutiert, sondern diese auch plant", wurde Lukaschenko zitiert. bur/ju/mid

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