+
Gerichtszeichnung des Boston-Bombers Dschochar Zarnajew: Eine Geschworenenjury verurteilte ihn Mitte Mai zum Tod.

Berufung angekündigt

Boston-Bomber will Todesurteil kippen

Boston - Der zum Tode verurteilte Boston-Bomber Dschochar Zarnajew will das Urteil gegen ihn vor Gericht anfechten. Seine Verteidiger reichten entsprechende Unterlagen ein, wie der "Boston Globe" berichtete.

Formell soll die Berufung bis Mitte August eingereicht werden. Durch das Berufungsverfahren könnte sich der Prozess in Boston noch über Monate oder gar Jahre hinziehen.

Zarnajew hatte im April 2013 gemeinsam mit seinem Bruder Tamerlan im Zieleinlauf des Boston-Marathons zwei Sprengsätze gezündet, durch die drei Menschen getötet und 260 verletzt wurden. Eine Geschworenenjury verurteilte ihn Mitte Mai zum Tod. Bei der formellen Verlesung des Urteils vor zwei Wochen hatte Zarnajew die Tat gestanden.

dpa

Boston Globe

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Union will Stopp für Familiennachzug bis Ende Juli
SPD, CSU und CDU haben in ihren Sondierungen einen Kompromiss zum Familiennachzug gefunden. Doch Stand heute weiß niemand, ob und wann die große Koalition kommt. Die …
Union will Stopp für Familiennachzug bis Ende Juli
Mutmaßlicher IS-Anhänger soll 7-Jährigen als Kindersoldaten trainiert haben
Ein mutmaßlicher IS-Anhänger soll das siebenjährige Kind seiner Lebensgefährtin zum Kindersoldaten trainiert haben. Geplant war offenbar ein Bombenanschlag auf eine …
Mutmaßlicher IS-Anhänger soll 7-Jährigen als Kindersoldaten trainiert haben
Bundesverfassungsgericht überprüft Streikverbot für Beamte
Zwischen Staat und Beamten besteht ein besonderes Treue- und Fürsorgeverhältnis. Der bisherige Grundsatz, dass nicht gestreikt wird, muss sich der Überprüfung vor dem …
Bundesverfassungsgericht überprüft Streikverbot für Beamte
Merkel-Kritiker Kurz in Berlin: Kommen die Differenzen auf den Tisch?
Eine enge Freundschaft zwischen Angela Merkel und Sebastian Kurz war es bisher nicht. Als Außenminister gehörte der Österreicher zu den Kritikern der deutschen …
Merkel-Kritiker Kurz in Berlin: Kommen die Differenzen auf den Tisch?

Kommentare