+
Matthias Platzeck  - über seine politische Zukunft wird am Montag angeblich entschieden.

Brandenburgs Ministerpräsident im Amt zurück

Muss Platzeck abtreten?

Potsdam - Er  ist nach einer Krankheit gerade ins Amt zurückgekehrt, schon geht es angeblich um seine politische Zukunft: Wird Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck abtreten?

Am ersten Arbeitstag von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) nach seiner Erkrankung sind SPD-Landesvorstand und -Fraktion in Potsdam überraschend zu einer gemeinsamen Sitzung einberufen worden. Dabei werde es am späten Nachmittag um die politische Zukunft des SPD-Landesvorsitzenden und Regierungschefs gehen, wie die Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen am Montag erfuhr.

Zu der Sitzung hatten am Morgen Platzeck selbst und Fraktionschef Ralf Holzschuher eingeladen. Der 59 Jahre alte Ministerpräsident hatte im Juni einen leichten Schlaganfall erlitten und daraufhin seine Zukunft von seiner vollständigen Genesung abhängig gemacht. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass er ohne Einschränkungen weitermacht. Nach einem dreiwöchigen Erholungsurlaub nahm Platzeck am Montag wieder die Amtsgeschäfte auf. Zuerst habe er Termine in Berlin, sagte Vize-Regierungssprecherin Gerlinde Krahnert.

Matthias Platzeck: Wichtige Etappe in seiner politischen Karriere

Matthias Platzeck: Wichtige Etappe in seiner politischen Karriere

In den Medien war in den vergangenen Tagen spekuliert worden, dass Platzeck zwar zunächst seine Ämter ohne Abstriche wahrnimmt, mittelfristig aber womöglich seinen Rückzug vorbereitet. Neben dem Regierungsamt und dem Vorsitz der Landes-SPD hat er den Posten des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft für den neuen Hauptstadt-Airport BER inne. Es ist fraglich, ob Platzeck als Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2014 antritt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Anschlag auf Hilfsorganisation Save the Children in Afghanistan
Unbekannte haben in der ostafghanischen Stadt Dschalalabad das Büro der internationalen Hilfsorganisation Save the Children (Rettet die Kinder) angegriffen.
Anschlag auf Hilfsorganisation Save the Children in Afghanistan
Union und SPD pokern vor Koalitionsverhandlungen weiter
Geht es Ende der Woche endlich los mit den Koalitionsverhandlungen? Vielleicht. Bis dahin pokern die Verhandlungspartner weiter. Und mancher Beobachter meint: nicht …
Union und SPD pokern vor Koalitionsverhandlungen weiter
CSU bremst: Kein Verhandlungsspielraum bei Flüchtlingen
Es ist schon jetzt die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik. Nun sollen die GroKo-Verhandlungen zeitnah beginnen. Alle News im Ticker.
CSU bremst: Kein Verhandlungsspielraum bei Flüchtlingen
CSU: Die Intimfeinde Dobrindt und Söder haben sich arrangiert
Man kann nicht sagen, dass die Herren enge Freunde waren. In der CSU galt jahrelang als Konstante, dass sich Alexander Dobrindt und Markus Söder kaum ausstehen können.
CSU: Die Intimfeinde Dobrindt und Söder haben sich arrangiert

Kommentare