+
Nach zehn Tagen Hungerstreik räumten die Flüchtlinge ihr Lager vor dem Brandenburger Tor.

Brandenburger Tor: Flüchtlinge finden Unterkunft

Berlin - Für die illegal in Berlin lebenden Flüchtlinge vom Brandenburger Tor hat sich eine vorläufige Unterkunft gefunden. Eine katholische Wohnungsgesellschaft stellte Wohnungen zur Verfügung.

Das berichtete der Berliner Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche, Hanns Thomä, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Dort können sie bis Ende Januar bleiben. Die rund 25 aus afrikanischen Ländern und dem Nahen Osten stammenden Flüchtlinge waren aus Bayern nach Berlin gereist, um mit einem Hungerstreik ein Bleiberecht für sich zu erreichen. Die spektakuläre Aktion vor dem Brandenburger Tor dauerte zehn Tage.

Danach fanden die Menschen vorübergehend in der evangelischen Heilig-Kreuz-Kirche im Stadtteil Kreuzberg ein Dach über den Kopf. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sagte ihnen zu, ihre Asylanträge erneut zu prüfen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Parlament in Den Haag erkennt Völkermord an Armeniern an
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Türkei: Der Massenmord an Armeniern 1915. Es war Völkermord, sagt das niederländische Parlament. Ankara reagierte prompt.
Parlament in Den Haag erkennt Völkermord an Armeniern an
Merkel spricht von „Massaker“ in Ost-Ghuta
Täglich bombardieren Syriens Regierungstruppen das Rebellengebiet Ost-Ghuta. 400.000 Menschen sind dort eingeschlossen, die humanitäre Lage ist dramatisch. Doch im …
Merkel spricht von „Massaker“ in Ost-Ghuta
Bundestag lehnt AfD-Antrag um umstrittene Yücel-Texte ab
Auch nach seiner Freilassung sorgt Deniz Yücel weiter für Diskussionen in der deutschen Politik-Landschaft. Eine Forderung der AfD, den „Welt“-Journalisten für einzelne …
Bundestag lehnt AfD-Antrag um umstrittene Yücel-Texte ab
Union und SPD dämpfen Erwartung eines kostenlosen Nahverkehrs
Mit ihrem Brief nach Brüssel hat die Bundesregierung eine Debatte über kostenlosen Nahverkehr losgetreten, der laut der meisten Parteien unrealsistisch sei. Die Linken …
Union und SPD dämpfen Erwartung eines kostenlosen Nahverkehrs

Kommentare