Zu dem Protest gegen den Braunkohle-Tagebau hat das Aktionsbündnis "Ende Gelände" aufgerufen. Foto: Marius Becker
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Zu dem Protest gegen den Braunkohle-Tagebau hat das Aktionsbündnis "Ende Gelände" aufgerufen. Foto: Marius Becker
Braunkohle-Gegner an der Abbruchkante des Tagebau Garzweiler in Erkelenz. Foto: Marius Becker
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Braunkohle-Gegner an der Abbruchkante des Tagebau Garzweiler in Erkelenz. Foto: Marius Becker
Mehrere hundert Umweltaktivisten haben den Betrieb des Braunkohletagebaus in Garzweiler gestoppt. Foto: Marius Becker
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Mehrere hundert Umweltaktivisten haben den Betrieb des Braunkohletagebaus in Garzweiler gestoppt. Foto: Marius Becker
"Nicht wir müssen Protest unterlassen - Braunkohle unten lassen!", forderten die Aktivisten bei ihrer Aktion. Foto: Marius Becker
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"Nicht wir müssen Protest unterlassen - Braunkohle unten lassen!", forderten die Aktivisten bei ihrer Aktion. Foto: Marius Becker
Die Tagebaue sind die größten CO2-Verursacher Europas, kritisiert das Bündnis. Foto: Marius Becker
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Die Tagebaue sind die größten CO2-Verursacher Europas, kritisiert das Bündnis. Foto: Marius Becker
Zahlreiche Braunkohle-Gegner wollten im rheinischen Revier Tagebau-Bagger blockieren. Foto: Marius Becker
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Zahlreiche Braunkohle-Gegner wollten im rheinischen Revier Tagebau-Bagger blockieren. Foto: Marius Becker

Umweltschützer legen Braunkohle-Bagger in Garzweiler lahm

Erkelenz (dpa) - Braunkohle-Gegner haben im rheinländischen Tagebau Garzweiler einen Bagger besetzt. RWE Power als Betreiber stoppte wegen der Gefährdung die Betriebsanlagen, wie ein Sprecher bestätigte.

Der Polizei gelang es bis zum Nachmittag, die Besetzung des 80 Meter hohen und 200 Meter langen Baggers zu beenden. Sie nahm nach eigenen Angaben über 100 Teilnehmer der Aktion fest. Die übrigen Bagger in dem Tagebauloch liefen.

Am Vormittag waren mehrere hundert Umweltaktivisten in die riesige Braunkohlegrube vorgedrungen, um gegen den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen durch Kohlekraftwerke zu protestieren. Eine Polizeisperre wurde durchbrochen. Über Stunden kam es im Tagebau immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Aktivisten. Die Polizei setzte nach Angaben eines Sprechers auch Pfefferspray und Schlagstöcke ein. 1200 Beamte waren im Einsatz.

RWE Power kündigte an, gegen die Störer juristisch vorzugehen. Arbeiter des Energieriesen hatten am Samstag für den Erhalt ihrer Jobs demonstrieren wollen; die Aktion sei dann aber abgebrochen worden, teilte das Unternehmen mit.

#EndeGelaende

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