+
Bremens einstiger Regierungschef und EU-Administrator von Mostar, Hans Koschnick (SPD), ist tot. Foto: Ingo Wagner/Archiv

Ehemaliger Bremer Bürgermeister Hans Koschnick ist tot

Bremen (dpa) - Der ehemalige Bremer Bürgermeister Hans Koschnick ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren in der Nacht zum Donnerstag. Das teilte die Senatspressestelle in Bremen mit. "Wir trauern um einen großen Bremer", sagte Bürgermeister Carsten Sieling (SPD).

Sieling würdigte Koschnick als einen herausragenden Politiker und überzeugten Demokraten. Koschnick wurde am 2. April 1929 in Bremen geboren. 1950 wurde er Mitglied der SPD.

Von 1967 bis 1985 war er Bürgermeister und Regierungschef des kleinsten Bundeslandes. Danach widmete sich der Vollblutpolitiker der Völkerverständigung und Friedensarbeit. Im Juli 1994 ging er für 20 Monate als EU-Administrator in die vom jugoslawischen Bürgerkrieg zerstörte Stadt Mostar. Zuletzt lebte er zurückgezogen mit seiner Frau in Bremen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trumps Ex-Berater soll europäische Politiker bezahlt haben
Trumps früherer Wahlkampfchef Manafort gerät immer stärker unter Druck. Sonderermittler Mueller weitete seine Anklagen gegen ihn aus - und im anstehenden Verfahren …
Trumps Ex-Berater soll europäische Politiker bezahlt haben
Union diskutiert über ihr Profil
CSU-Politiker vor allem hätten es gern deutlich konservativer. CDU-Vertreter suchen den Erfolg in der Mitte. Aber bitte jünger und neuer solle die Partei werden. …
Union diskutiert über ihr Profil
UN-Sicherheitsrat stimmt für Waffenruhe in Syrien
Tagelang ringen die UN-Botschafter in New York um eine Feuerpause für Syrien. Nach quälenden drei Tagen einigt sich der UN-Sicherheitsrat auf eine Resolution. Doch die …
UN-Sicherheitsrat stimmt für Waffenruhe in Syrien
UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution zu Waffenruhe in Syrien
Der UN-Sicherheitsrat hat per Resolution eine mindestens 30 Tage andauernde Feuerpause für das Bürgerkriegsland Syrien gefordert.
UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution zu Waffenruhe in Syrien

Kommentare