+
Premierministerin Theresa May will den Brexit-Zeitplan wegen des Anschlags in London nicht verschieben. 

Nach Terror in London

Brexit-Austrittserklärung wird wegen Anschlag nicht verschoben

London - Der Terroranschlag von London beeinflusst nicht die Brexit-Zeitpläne der britischen Regierung. Das gab die Premierministerin Theresa May am Donnerstag auf einer Parlamentsversammlung bekannt. 

Premierministerin Theresa May wird wie geplant am kommenden Mittwoch (29. März) den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union beantragen. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Einreichen der Scheidungspapiere können dann bald die Austrittsverhandlungen mit Brüssel beginnen.

Das schottische Parlament hatte wegen des Blutbads am Mittwoch die Abstimmung über ein neues Unabhängigkeitsreferendum hingegen verschoben. Nun soll am kommenden Dienstag abgestimmt werden, wie ein Sprecher in Edinburgh der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die schottische Regierungschefin Sturgeon will ihre Landsleute zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 über die Loslösung von Großbritannien entscheiden lassen. Von den Abgeordneten will sie ein Mandat, um mit London über die geplante Volksabstimmung verhandeln zu dürfen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Großalarm! 200 Schuss Munition nahe Weihnachtsmarkt in Berlin gefunden
In der Nähe eines Weihnachtsmarktes in Berlin wurden 200 Schuss Munition gefunden. Die Polizei löste umgehend einen Großalarm und eine „Gefahrenlage“ aus.
Großalarm! 200 Schuss Munition nahe Weihnachtsmarkt in Berlin gefunden
Netanjahu: Erdogan hilft Terroristen und bombardiert Kurden
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach der scharfen Kritik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan seinerseits ausgeteilt.
Netanjahu: Erdogan hilft Terroristen und bombardiert Kurden
Klare Kante: Laurent Wauquiez führt Frankreichs Konservative
Laurent Wauquiez ist neuer Parteichef von Frankreichs Konservativen. Er steht für eine bürgerliche Rechte, die „wirklich rechts“ ist.
Klare Kante: Laurent Wauquiez führt Frankreichs Konservative
Union und SPD streiten vor GroKo-Gesprächen über Prioritäten
Die SPD unterstreicht das Soziale, die Union pocht auf Sicherheit. Ums Thema Flüchtlinge gibt es schon Ärger. Leicht seien sie nicht zu haben, betonen beide Seiten. Nur …
Union und SPD streiten vor GroKo-Gesprächen über Prioritäten

Kommentare