+
Airmail-Center am Flughafen.

Nach 50 Jahren

Brieffreundschaft: Amerikaner und Kubaner können sich jetzt wieder Briefe schreiben

Nach 50 Jahren haben Kuba und die USA den direkten Austausch von Postsendungen wieder fest etabliert.

Havanna - Nach 50 Jahren haben Kuba und die USA den direkten Austausch von Postsendungen wieder fest etabliert. Zwischen den beiden Ländern können nun per direkter Luftpost Briefe, Pakete und Eilpost verschickt werden, wie die Nachrichtenagentur des sozialistischen Karibikstaats am Freitag meldete.

Die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des direkten Postaustauschs seien während eines zweijährigen Pilotprojekts geschaffen worden, teilte demnach die kubanische Post in einer Erklärung mit.

Zuvor war Postverkehr nur über Drittstaaten möglich

Der direkte Versand von Post zwischen den beiden Staaten war eine der ersten Maßnahmen der Annäherung zwischen Havanna und Washington Ende 2014. Im März 2016, wenige Tage vor dem Besuch des damaligen US-Präsidenten Barack Obama auf der Karibikinsel, startete der erste Direktflug mit Post aus den USA nach Kuba.

In den 48 Jahren davor musste die Post zwischen den Staaten über ein Drittland versendet werden. Der direkte Postversand war 1968 eingestellt worden, nachdem auf Kuba eine Paketbombe explodierte, die in New York aufgegeben worden war.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Hamas feuert 220 Geschosse auf Israel
Militante Palästinenser feuern 220 Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet. Israel bombardiert Dutzende Hamas-Ziele in dem schmalen Küstenstreifen. Hält eine …
Hamas feuert 220 Geschosse auf Israel
Nach Italiens Appell: Deutschland nimmt 50 Flüchtlinge auf
Die Regierung in Rom kennt kein Pardon: Wieder lässt sie gerettete Migranten stundenlang im Mittelmeer ausharren. Die Taktik scheint aufzugehen.
Nach Italiens Appell: Deutschland nimmt 50 Flüchtlinge auf
Donald Trump bezeichnet EU als „Feind“ – und leistet sich weiteren Queen-Fauxpas
Donald Trump hat bei seinem Großbritannien-Besuch die Gastgeber irritiert. Bei der Queen patzte er gleich mehrfach. Und dann bezeichnete er auch noch die EU als „Feind“. …
Donald Trump bezeichnet EU als „Feind“ – und leistet sich weiteren Queen-Fauxpas
Trumps Weltsicht: US-Präsident bezeichnet EU, Russland und China als "Gegner“
US-Präsident Donald Trump hat die EU, Russland und China in einem Interview als "Gegner" bezeichnet.
Trumps Weltsicht: US-Präsident bezeichnet EU, Russland und China als "Gegner“

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.