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Michael Brückner

Nach Sex-Affäre mit Jugendlicher

Brückner bleibt CSU-Mitglied - vorerst kein Ausschluss geplant

Nürnberg - Durch die freiwillige Abgabe seiner Ämter sei alles geschehen, was zu tun sei, sagte ein CSU-Sprecher am Donnerstag.

Der zurückgetretene CSU-Landtagsabgeordnete Michael Brückner muss wegen seiner Sex-Affäre und der daraus resultierenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zunächst keinen Parteiausschluss fürchten. Durch die freiwillige Abgabe seiner Ämter sei alles geschehen, was zu tun sei, sagte CSU-Sprecher Jürgen Fischer am Donnerstag. „Nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens werden wir die Dinge neu bewerten.“

Brückner hatte am Dienstag den Rücktritt von seinen Ämtern in der Partei und beim Bayerischen Bauernverband erklärt. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft wegen sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen gegen den 51-Jährigen aus Nürnberg ermittelt. Brückner selbst räumte daraufhin über seine Anwältin ein, gegen Geld Sex mit einer 16-Jährigen gehabt zu haben.

Der gelernte Gärtner war Präsidiumsmitglied im Bayerischen Bauernverband und 2000 in die Partei eingetreten. Seit 2011 war Brückner Kreisvorsitzender der CSU Nürnberg-Nord und seit 2013 Mitglied des Landtags.

dpa

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