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FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle erholt sich derzeit im Krankenhaus von seinem Sturz

Brief an FDP-Wahlkämpfer

Brüderle nach Sturz: Ich bin ein Kämpfer

Berlin - Trotz mehreren Knochenbrüchen geht es FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle nach seinem Sturz schon deutlich besser. Damit seine Parteifreunde sich keine Sorgen machen, schrieb er nun einen Brief.

Der nach einem Sturz im Krankenhaus liegende FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle will bald wieder im Wahlkampf angreifen. Er müsse zunächst ein paar Tage „kürzer treten“: „Aber sie kennen mich alle als Kämpfer und wissen, dass ich mich auf den Wahlkampf freue und der Einsatz für die FDP genügend Ansporn ist, schnell wieder zu genesen“, schrieb Brüderle in einem Brief an FDP-Wahlkämpfer. Darin bedankt er sich für die vielen Genesungswünsche. „Es ist wirklich überwältigend.“

Der 67-Jährige war am Freitagabend bei Mainz nach einem privaten Abendessen gestürzt und hatte mehrere Knochenbrüche erlitten. Auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier wünschte Brüderle gute Besserung. Sein Brief fängt so an: „Lieber Herr Brüderle, das letzte Wochenende haben wir beide nicht ganz unfallfrei überstanden.“ Damit spielte Steinmeier auf die Turbulenzen in der SPD nach der Kritik von Peer Steinbrück an Parteichef Sigmar Gabriel an.

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In einem offiziellen Statement gegenüber der "Mainzer Allgemeinen Zeitung" sagte Brüderle: "Ich bin auf dem Weg der Besserung und mache schon fleißig Übungen. Ein paar Tage werde ich aber noch in der Klinik bleiben." Er freue sich auf einen kraftvollen Wahlkampf, die FDP sei geschlossen, fügte er hinzu. Mit Blick auf Wahlversprechen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte Brüderle erneut: „Mit der FDP wird es keine Steuererhöhungen geben.“ Wohlfahrtsprogramme auf Pump seien mit der FDP nicht zu machen.

dpa

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