Ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini festgenommen

Ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini festgenommen
+
Vom Milliardär zum Chauffeur: US-Investor Warren Buffett will für höhere Wahlbeteiligung sorgen.

Unterstützung im US-Wahlkampf

Buffett-Bus: Investor will Wähler zu Urnen locken

Omaha - Er ist einer der größten Kritiker von Donald Trump: der Starinvestor Warren Buffett. Nun will er in seinem Bezirk höchstpersönlich für eine hohe Wahlbeteiligung sorgen - und scheut dafür keine Mühen.

Die Investoren-Legende Warren Buffett (85) - auch als "Orakel von Omaha" bekannt - hat sich in den Wahlkampf eingeschaltet und gegen den republikanischen Kandidaten Donald Trump gewettert. Dieser sei ein Steuerhinterzieher und schlechter Investor, so Buffett. Zudem kritisierte er die jüngsten Anfeindungen Trumps gegen die Eltern eines US-Veteranen aufs Schärfste. Donald Trump hatte behauptet, dass die Mutter eines im Irak-Krieg gefallenen muslimischen Soldaten, nichts zu sagen hätte. Seine Äußerung war eine Reaktion auf die gegen Trump gerichtete Rede des Vaters, Khizr Khan, auf dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia. 

Eine Sonderfahrt mit Warren Buffett

Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten wolle er in jedem Fall verhindern, so Warren Buffett. Wichtig sei es ihm zudem, mehr Menschen in die Wahllokale zu locken. Sein erklärtes Ziel ist es, in seiner Heimatstadt Omaha (Nebraska) die höchste prozentuale Wahlbeteiligung aller US-Bezirke zu erreichen. Wie das gelingen soll?

Der Milliardär versprach am Montag bei einem Auftritt der Kandidatin Hillary Clinton, mindestens zehn Menschen zu den Wahllokalen zu bringen, die es sonst schwer hätten, dorthin zu kommen. Außerdem habe er zum selben Zweck einen altmodisch hergerichteten Touristenbus für den Wahltag 8. November gemietet. „Ich werde den ganzen Tag mitfahren, Selfies machen - was immer nötig ist“, kündigte Buffett an. 

Clinton will mit Buffett tanzen

Für den Fall, dass das gelingt, legte Clinton mit einem eigenen Versprechen nach. „Kurz nachdem ich Präsidentin werde, sobald es sich einrichten lässt, komme ich hierher zurück, und Warren und ich werden zusammen in den Straßen Omahas tanzen“, kündigte die Demokratin an. Vielleicht werde sich Buffett dafür als Elvis Presley verkleiden.

ae/dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Umfragen vor Istanbul-Wahl: Erdogan steuert auf eine große Pleite zu
Eigentlich war Imamoglu schon der neue Bürgermeister von Istanbul. Die Erdogan-Partei AKP ließ die Wahl annullieren, am Sonntag wird neu gewählt.
Umfragen vor Istanbul-Wahl: Erdogan steuert auf eine große Pleite zu
Bizarrer Moment: Trump wirft Stabschef vor laufender Kamera raus
Für irre Aktionen ist US-Präsident Donald Trump bekannt. Doch nun warf er einfach während eines Interviews einen hochrangigen Mitarbeiter hinaus.
Bizarrer Moment: Trump wirft Stabschef vor laufender Kamera raus
Umfrage zur Landtagswahl in Sachsen: AfD und CDU exakt gleichauf - SPD fällt immer weiter
Laut aktuellen Umfragen vor der Landtagswahl in Sachsen muss die CDU fürchten, von der AfD überholt zu werden. Die SPD kämpft um ein zweistelliges Ergebnis.
Umfrage zur Landtagswahl in Sachsen: AfD und CDU exakt gleichauf - SPD fällt immer weiter
Lübcke-Mord: Die rechtsextreme Welt des Verdächtigen Stephan E.
Der vor zwei Wochen erschossene Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) ist offenbar Opfer eines Neonazis geworden. Der dringend tatverdächtige Stephan E. (45) …
Lübcke-Mord: Die rechtsextreme Welt des Verdächtigen Stephan E.

Kommentare