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Deutschland hat mit der Hilfe für den Irak begonnen.

Fünf Flugzeuge auf den Weg nach Erbil

Bund startet Hilfe für den Irak

Berlin - Deutschland hilft: Vier Flugzeug sind schon auf dem Weg in den Nordirak. Nun wurde ein fünftes Transportflugzeug losgeschickt.   

Deutschland hat ein fünftes Transportflugzeug mit Hilfsgütern in den Irak geschickt. Nach Angaben der Bundesregierung starteten am Freitag in Hohn (Schleswig-Holstein) zunächst vier Transall-Maschinen in die nordirakische Kurden-Hauptstadt Erbil. Ein fünftes Flugzeug sei etwas später beladen worden und dann auch abgeflogen.

Der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, sagte, zu einem späteren Zeitpunkt seien auch Charterflüge für den Transport von Hilfsgütern für die Vertriebenen denkbar. Das Verteidigungsministerium erklärte, man sei froh über die derzeit „relativ niedrige Gefährdungslage“ am Flughafen von Erbil.

Regierungssprecher Steffen Seibert wies im Zusammenhang mit der Debatte um die Lieferung von Waffen in den Irak darauf hin, dass die Lage im Irak jeden Tag neu beurteilt werden müsse.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte der „Bild“-Zeitung (Freitag) auf die Frage, was passieren werde, wenn der Vormarsch der Terrorgruppe Islamische Staat (IS) im Irak weitergehen sollte: „Dann müssen wir mit den anderen Ländern weitere Entscheidungen fällen. Generell gilt: Wenn sich ein Völkermord nur mit deutschen Waffen verhindern lässt, dann müssen wir helfen.“

dpa

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