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Das Bundesamt für Sicherheit warnte Politker schon 2010 vor einer Abhörgefahr.

Politiker wussten Bescheid

Bundesamt warnte schon 2010 vor Abhörgefahr

Berlin - Der NSA-Skandal ist für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik keine Überraschung. Die Behörde warnte Politiker schon 2010 vor einer Abhörgefahr und gab ihnen Hinweise zum Schutz.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat Politiker schon vor drei Jahren zur Verwendung speziell gesicherter Handys aufgefordert. „Andere Smartphones sind für die Regierungskommunikation aus Sicherheitsgründen nicht geeignet und dürfen in den Regierungsnetzen nicht eingesetzt werden“, mahnte die Behörde laut „Welt am Sonntag“ am 7. Oktober 2010 im Bundestag. Die marktüblichen Mobilfunkgeräte seien „in besonderem Maße abhörgefährdet“.

Das Bundesamt unterrichtete dem Bericht zufolge damals die IuK-Kommission des Ältestenrates im Bundestag. Die Kommission, zuständig für die Informations- und Kommunikationstechniken des gesamten Parlaments, sei mündlich und schriftlich vor den Gefahren beim Gebrauch gewöhnlicher Smartphones gewarnt worden.

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Zudem habe die Beauftragte der Regierung für die Informationstechnik, Cornelia Rogall-Grothe, mehrfach vergeblich versucht, das Bundeskabinett für die Sicherheitsbelange bei der mobilen Kommunikation zu sensibilisieren, heißt es in dem Bericht. Das Thema sei aber immer wieder abgesetzt worden. Rogall-Grothe sei es innerhalb von drei Jahren nur ein einziges Mal gelungen, dazu vor der Runde der Staatssekretäre sämtlicher Ministerien vorzutragen.

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dpa

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