"Sprache ist die Eintrittskarte"

Bildungsministerin fordert Pflicht zur Integration

Berlin - Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) sieht bei dauerhaft in Deutschland bleibenden Flüchtlingen eine Pflicht zur Integration. "Wer dauerhaft hier bleibt, muss unsere Sprache lernen, unser Wertesystem kennen und die Regeln der Demokratie akzeptieren."

"Integration muss verbindlich sein", sagte Wanka der "Passauer Neuen Presse" vom Montag. An Sprachkursen sollten nach Ansicht der Ministerin alle Flüchtlinge teilnehmen müssen, also Männer, Frauen und Jugendliche. "Sprache ist die Eintrittskarte in unsere Gesellschaft."

Wanka sagte weiter, Integration sei "kein Automatismus". Es bedürfe großer Anstrengungen, die Flüchtlinge fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Dass so viele junge Menschen kämen, sei aber auch eine "Chance" für Deutschland.

Die CDU hatte auf ihrem Parteitag in Karlsruhe Mitte Dezember ein Integrationspflichtgesetz beschlossen, das verbindliche Integrationsvereinbarungen zwischen Staat und Migranten vorsieht.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Söder überzeugt Stoiber und dominiert Seehofer - aber Zweifel in Partei
Die CSU klatscht die Angst vor dem nächsten Wahl-Herbst weg. Mit großem Jubel ruft der Parteitag Markus Söder zum Spitzenkandidaten aus. Horst Seehofer fügt sich dem …
Söder überzeugt Stoiber und dominiert Seehofer - aber Zweifel in Partei
Seehofers Wiederwahl: Eine Glückwunsch-SMS überrascht den CSU-Chef
Horst Seehofer bleibt Vorsitzender der CSU. Dabei war das alles andere als Formsache. Die erwartbaren Glückwünsche nimmt Seehofer freundlich lächelnd entgegen, eine …
Seehofers Wiederwahl: Eine Glückwunsch-SMS überrascht den CSU-Chef
Putin dankt Trump für Hinweise auf mutmaßlichen Anschlag
Russische Sicherheitskräfte haben nach Darstellung von Präsident Wladimir Putin mit Hilfe der USA mutmaßliche Terroristen festgenommen. Putin dankte US-Präsident Donald …
Putin dankt Trump für Hinweise auf mutmaßlichen Anschlag
Trump-Team greift Sonderermittler Mueller an
Die "Russland-Wolke" hängt weiter über über US-Präsident Trump - jetzt attackiert sein Lager den ungeliebten Sonderermittler Robert Mueller immer heftiger.
Trump-Team greift Sonderermittler Mueller an

Kommentare