+
Angela Merkel ist laut Forbes mächtiger als Barack Obama.

Neue Forbes-Liste

Angela Merkel jetzt mächtiger als Obama

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist mächtiger als US-Präsident Barack Obama - jedenfalls laut der aktuellen Rangliste des Magazins "Forbes" zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt.

Angela Merkel machte auf der Liste einen deutlichen Sprung nach vorn, überholte den US-Präsidenten und liegt jetzt auf Platz zwei weltweit, wie "Forbes" am Mittwoch bekanntgab. Obama rutschte auf den dritten Platz ab. Als mächtigster Mann der Welt blieb Russlands Präsident Wladimir Putin auf dem ersten Platz.

Angela Merkel: Das Rückgrat der EU

Die Kanzlerin konnte in der Rangfolge drei Plätze gutmachen. "Merkel ist das Rückgrat der Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedern, und ihre entscheidenden Handlungen beim Problem mit den syrischen Flüchtlingen und bei der griechischen Schuldenkrise haben sie auf der Liste nach vorne gebracht," schrieb Forbes dazu.

Zu Putin analysierte das Magazin: "Putin beweist weiterhin, dass er einer der wenigen Männer in der Welt ist, die mächtig genug sind, um zu tun was sie wollen - und die damit durchkommen." Trotz der internationalen Sanktionen nach der Annexion der Krim im Ukraine-Konflikt habe Putin es geschafft, die USA und Nato schwach aussehen zu lassen und den russischen Einfluss außerhalb des eigenen Landes auszubauen.

Angela Merkel vor Obama und dem Papst

Dass Obama nur auf Platz drei landete, erklärte das Magazin mit dessen zu Ende gehender Amtszeit. "Da Obama in das letzte Jahr seiner Präsidentschaft geht, ist klar, dass sein Einfluss schrumpft", schrieb das Magazin. Im Inland lägen seine Zustimmungsraten dauerhaft unter 50 Prozent und im Ausland werde er von Angela Merkel in Europa und von Putin im Nahen Osten übertrumpft.

Auf Platz vier der Rangliste landete Papst Franziskus. Der chinesische Präsident Xi Jinping folgte auf Platz fünf, wobei er zwei Plätze gegenüber dem Vorjahr abrutschte. Die Liste für 2015 umfasst 73 mächtige Persönlichkeiten weltweit. Unter den "Neuen" auf der Liste sind der saudiarabische König Salman auf Platz 14 sowie die beiden US-Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Donald Trump auf Platz 58 beziehungsweise Platz 72. Unter den Ausgewählten sind neun Frauen.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Viele Muslime haben starke Bindung an ihr EU-Heimatland
Integration ist ein heißes Eisen. Die EU hat Einstellungen und Erfahrungen der zugewanderten Muslime in Europa untersuchen lassen. In Sachen Offenheit für Fremde ist für …
Viele Muslime haben starke Bindung an ihr EU-Heimatland
Europa und Trumps Rede vor den UN: Erstaunlich gelassen
Europa hat auf den Pöbelauftritt von US-Präsident Donald Trump bei der UN erstaunlich gelassen reagiert. Das ist auffällig, kommentiert Merkur-Politikchef Mike Schier.
Europa und Trumps Rede vor den UN: Erstaunlich gelassen
Kommentar: Frauen und Flüchtlinge - Das Unbehagen wächst
Flüchtlinge müssen in Deutschland Frauen den nötigen Respekt entgegen bringen. Ohne Hysterie und Fremdenangst muss dringend nachjustiert werden, kommentiert …
Kommentar: Frauen und Flüchtlinge - Das Unbehagen wächst
Nordkoreas Außenminister wirft Trump "Hundegekläff" vor
Seoul/New York (dpa) - Der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho hat die martialische Drohung von US-Präsident Donald Trump, das kommunistische Land total zerstören …
Nordkoreas Außenminister wirft Trump "Hundegekläff" vor

Kommentare