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Kann die Hubschrauber der Bundeswehr vorerst nicht nutzen: Kanzlerin Angela Merkel müsste im Fall der Fälle umsatteln.

Unglück in Norwegen als Auslöser

Nach Absturz: Merkel darf nicht mit VIP-Hubschraubern fliegen

Berlin - Angela Merkel muss in nächster Zeit auf Flüge in den VIP-Hubschraubern der Bundeswehr verzichten. Auslöser für diese Maßnahme ist ein tödliches Unglück in Norwegen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Minister müssen bis auf weiteres auf die drei VIP-Hubschrauber der Bundeswehr als Transportmittel verzichten. Luftwaffen-Inspekteur Karl Müllner ordnete am Freitag aus Sicherheitsgründen ein Flugverbot für die 20 Meter langen Helikopter an. Einen entsprechenden Bericht der Welt bestätigte ein Bundeswehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Hintergrund ist ein Flugverbot für die baugleiche zivile Version des Cougar durch die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA nach einem Absturz in Norwegen, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen. An der Unglücksmaschine hatte sich der Rotor gelöst. Die Ursachen werden noch untersucht.

Noch am Donnerstagmittag war Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach Angaben der Luftwaffe mit einem Cougar von Berlin ins brandenburgische Schönefeld geflogen, um dort die Luftfahrtmesse ILA zu besuchen.

dpa

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