+
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich naturverbunden.

"Völlig frei entwickeln lassen"

Merkel: Teil der Wälder soll zu Wildnis werden

Berlin/Prora - Fünf Prozent der Waldfläche in Deutschland sollen nach dem Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Wildnis werden.

"Die Bundesregierung unterstützt, dass wir fünf Prozent unserer Wälder bis zum Jahre 2020 sich völlig frei entwickeln lassen, das heißt, dass daraus wieder Wildnis wird", sagte Merkel wenige Tage vor der Eröffnung des Naturerbezentrums Prora auf Rügen in einer am Samstag veröffentlichten Video-Botschaft.

Auch die 2000 Hektar Naturlandschaft in der Umgebung des ehemaligen NS-Ferienbaus und späteren DDR-Militärgeländes auf der Ostseeinsel sollen sich selbst überlassen werden. Merkel will am kommenden Freitag eine 13,5 Millionen Euro teure Ausstellung mit einem 1250 Meter langen Baumwipfelpfad in Prora einweihen. Deutschland ist mit 11,1 Millionen Hektar (knapp ein Drittel der Gesamtfläche) eines der waldreichsten Länder der EU. Fünf Prozent davon - das wären 5550 Quadratkilometer, was etwas mehr als der doppelten Fläche des Saarlandes entspricht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Söder überzeugt Stoiber und dominiert Seehofer - aber Zweifel in Partei
Die CSU klatscht die Angst vor dem nächsten Wahl-Herbst weg. Mit großem Jubel ruft der Parteitag Markus Söder zum Spitzenkandidaten aus. Horst Seehofer fügt sich dem …
Söder überzeugt Stoiber und dominiert Seehofer - aber Zweifel in Partei
Seehofers Wiederwahl: Eine Glückwunsch-SMS überrascht den CSU-Chef
Horst Seehofer bleibt Vorsitzender der CSU. Dabei war das alles andere als Formsache. Die erwartbaren Glückwünsche nimmt Seehofer freundlich lächelnd entgegen, eine …
Seehofers Wiederwahl: Eine Glückwunsch-SMS überrascht den CSU-Chef
Putin dankt Trump für Hinweise auf mutmaßlichen Anschlag
Russische Sicherheitskräfte haben nach Darstellung von Präsident Wladimir Putin mit Hilfe der USA mutmaßliche Terroristen festgenommen. Putin dankte US-Präsident Donald …
Putin dankt Trump für Hinweise auf mutmaßlichen Anschlag
Trump-Team greift Sonderermittler Mueller an
Die "Russland-Wolke" hängt weiter über über US-Präsident Trump - jetzt attackiert sein Lager den ungeliebten Sonderermittler Robert Mueller immer heftiger.
Trump-Team greift Sonderermittler Mueller an

Kommentare