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Angela Merkel und Emmanuel Macron.

Weltgrößter Branchentreff in Frankfurt

Bundeskanzlerin und Frankreichs Präsident eröffnen Buchmesse

Frankreich ist das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Also wird diese standesgemäß von Präsident Macron und Kanzlerin Merkel eröffnet. Ein Akt, der durchaus auch politische Symbolkraft hat.

Frankreich/Main - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron eröffnen am (heutigen) Dienstagnachmittag die 69. Frankfurter Buchmesse. Frankreich ist vom 11. bis 15. Oktober Ehrengast des weltgrößten Branchentreffs, zu dem rund 7000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern erwartet werden.

Merkel und Macron wollen nach der Eröffnungsfeier den französischen Pavillon besuchen. Außerdem ist die Besichtigung einer Nachbildung der Gutenberg-Presse geplant. Damit soll die erste Seite der Menschenrechtserklärung gedruckt werden. Durchaus ein symbolischer Akt, gelten doch Merkel und Macron als Motoren der europäischen Einigung und als Mittler der demokratischen Mitte in einer Welt, die von Populismus und einem Rechtsruck geprägt ist.

Österreicher mit Deutschem Buchpreis geehrt

Dazu passt auch die Vergabe des Deutschen Buchpreises am Vorabend der Buchmesse an den Österreicher Robert Menasse. Der überzeugte Europäer wurde für seinen Roman „Die Hauptstadt“ geehrt, in dem er die Fehlentwicklungen der EU-Bürokratie aufs Korn nimmt.

Das Gastland Frankreich will auf der Buchmesse den gesamten französischsprachigen Sprachraum vorstellen. Mehr als 270 Millionen Menschen weltweit sprechen Französisch. Fast 200 frankophone Autoren werden erwartet. Rund 500 französische Bücher werden dieses Jahr auf Deutsch veröffentlicht. Frankreich schickt mehr als 130 Autoren, darunter Michel Houellebecq und Yasmina Reza.

Macron will nach Angaben aus dem Élyséepalast am Dienstagabend auch französische Autoren treffen, darunter Literaturnobelpreisträger Jean-Marie Le Clézio. Bei einer Begegnung mit Merkel am Nachmittag vor der eigentlichen Eröffnung gehe es um aktuelle politische Themen, beispielsweise das Atomabkommen mit Iran.

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