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Die Polizei will beim Karneval in Köln erhöhte Präsenz zeigen.

Konsequenz aus Köln-Übergriffen

Bundespolizei mit Großaufgebot beim Karneval

Köln - Auch die Bundespolizei wird zum bevorstehenden Karneval in Köln, Düsseldorf und im Ruhrgebiet mit einem Großaufgebot im Einsatz sein.

Angesichts der tollen Tage und der erhöhten Terrorgefahr werde die Bundespolizei mit einem angepassten Sicherheitskonzept und mehreren hundert zusätzlichen Beamten in Bahnhöfen und Zügen präsent sein, teilte die Bundespolizeidirektion am Donnerstag in Sankt Augustin mit.

Behördenleiter Wolfgang Wurm erklärte, die Bundespolizisten würden "mit einer niedrigen Einschreitschwelle frühzeitig gegen mögliche Straftäter vorgehen". Zur besseren Identifizierung von Tätern würden verstärkt Videotechnik und falls erforderlich auch Polizeihubschrauber eingesetzt. Neben uniformierten Bundesbeamten werden demnach auch zivile Fahnder im Einsatz sei, die vor allem Taschendiebe im Auge haben.

Auch die Polizei rüstet sich in den Karnevalshochburgen für einen Großeinsatz. Nach den Übergriffen am Silvesterabend in Köln hatte die dortige Polizeiführung deutlich mehr Polizeikräfte, eine verstärkte Videoüberwachung und die genaue Beobachtung von Menschenmengen an den Karnevalstagen angekündigt. Ein besonderer Fokus soll dabei "auf größeren Gruppen junger Männer aus dem nordafrikanischen oder arabischen Raum" liegen.

Für die sexuellen Übergriffe auf Frauen und Raubdelikte an Silvester im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs sollen überwiegend Zuwanderer aus Nordafrika verantwortlich sein.

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AFP

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