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Spanien ist in diesem Jahr der wichtigste Einreisepunkt für Migranten, die das Mittelmeer mit dem Boot überqueren.

Stärkere Grenzkontrollen als Folge?

Bundesregierung besorgt über gestiegene Flüchtlingszahlen in Spanien

Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, dass viele der nach Spanien kommenden Migranten nach Deutschland weiterziehen wollen.

Berlin - „Wir befürchten, dass sich viele Migranten auf den Weg nach Frankreich, den Beneluxländern und Deutschland machen könnten“, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Helmut Teichmann, der Bild am Sonntag. „Sollten wir dies feststellen, werden wir die Schleierfahndung und Kontrollen an der deutsch-schweizerischen und der deutsch-französischen Grenze verstärken.“

Erstmals seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 sind im ersten Halbjahr 2018 mehr Bootsflüchtlinge in Spanien angekommen als in Italien. In Spanien waren es rund 23.500. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) stammen die meisten aus afrikanischen Krisenländern südlich der Sahara sowie aus Marokko, Mali und Mauretanien.

Neuregelung zum Familiennachzug tritt in Kraft: Wer darf nach Deutschland kommen?

Die spanischen Behörden registrieren die Ankommenden und bearbeiten gegebenenfalls Asylanträge. „Wir haben der spanischen Regierung unsere Unterstützung angeboten“, sagte Teichmann.

dpa

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