+
Nachdem Raketentest wurde Nordkoreas Botschafter einbestellt.

Nach Raketentest

Regierung bestellt nordkoreanischen Botschafter ein

Berlin - Nach dem Raketentest Pjöngjangs hat das Auswärtige Amt den nordkoreanischen Botschafter einbestellt. Dort wurde ihm der völkerrechtswidrige Start "unmissverständlich" klargemacht.

Dem Diplomaten sei die Haltung der Bundesregierung zu dem völkerrechtswidrigen Raketenstart „unmissverständlich“ klargemacht worden, teilte das Auswärtige Amt am Mittwochnachmittag mit. Außenminister Guido Westerwelle wies zudem den deutschen Botschafter in Pjöngjang an, gemeinsam mit den anderen EU-Partnern beim nordkoreanischen Außenministerium vorzusprechen.

Die Bundesregierung verurteilte das Vorgehen Pjöngjangs auf das Schärfste. Nordkorea sei auch durch die UN-Resolution 1874 jedweder Start ballistischer Raketen untersagt. „Dagegen hat Nordkorea in eklatanter Art und Weise verstoßen und damit die Spannungen in der Region auf unverantwortliche Weise verschärft“, erklärte das Auswärtige Amt in Berlin. „Deutschland wird sich als Mitglied des UN-Sicherheitsrats und im Rahmen der EU für eine angemessene Reaktion einsetzen.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Türkei-Wahl 2018: Erdogans Vorsprung schrumpft - massive Manipulationsvorwürfe - Oppositionspolitiker erschossen
Die Türkei wählt am Sonntag ihr neues Parlament und den neuen Präsidenten. An Machthaber Recep Tayyip Erdogan wird dabei wohl kein Weg vorbei führen. Alle News bei uns …
Türkei-Wahl 2018: Erdogans Vorsprung schrumpft - massive Manipulationsvorwürfe - Oppositionspolitiker erschossen
Asylstreit mit Seehofer: Italien überrascht Merkel vor EU-Gipfel mit radikalem Vorschlag - ihr läuft die Zeit davon
Horst Seehofer und Angela Merkel liefern sich in der Asylkrise einen erbitterten Streit. Am Sonntag muss die Kanzlerin beim Mini-Gipfel der EU liefern, doch ein Plan …
Asylstreit mit Seehofer: Italien überrascht Merkel vor EU-Gipfel mit radikalem Vorschlag - ihr läuft die Zeit davon
Maybrit Illner: Darum fehlte die Talkmasterin in eigener ZDF-Sendung
Im ZDF-Talk „Maybrit Illner“ fehlte am Donnerstagabend ausgerechnet die Gastgeberin. Der Grund ist ein trauriger. Ihr Ersatzmann machte seine Sache souverän.
Maybrit Illner: Darum fehlte die Talkmasterin in eigener ZDF-Sendung
EU-Gipfel: Italien will „radikalen Wandel“ bei Migrationspolitik
Italien dringt mit einem neuen Vorschlag im Migrationsstreit auf einen „radikalen Wandel“ der europäischen Asylpolitik.
EU-Gipfel: Italien will „radikalen Wandel“ bei Migrationspolitik

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.