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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

Berlin fordert Taten von Nordkoreas Machthaber

Berlin - Die Bundesregierung hat den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un aufgefordert, seiner Ankündigung einer Entspannungspolitik gegenüber Südkorea Taten folgen zu lassen.

 „Das ist der entscheidende Maßstab, woran wir die nordkoreanische Politik messen werden“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Andreas Peschke, am Mittwoch in Berlin. „Dafür reicht es nicht, eine Rede zu halten, die ja auch in sich teilweise einander widersprechende Passagen enthält.“

Kim hatte in einer Neujahrsansprache überraschend versöhnliche Töne gegenüber Südkorea angeschlagen. „Entscheidend ist, dass nicht nur Dinge gesagt werden, sondern dass den Worten auch tatsächlich konkrete Taten für eine Entspannung auf der koreanischen Halbinsel folgen“, sagte Peschke.

Als mögliche Entspannungssignale nannte er die Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm und den Verzicht auf Provokationen wie Raketentests. Den Start einer nordkoreanischen Weltraumrakete im Dezember nannte Peschke einen klaren Rückschritt für eine Annäherung der beiden koreanischen Staaten.

dpa

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