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Skifahrer stehen bei Grainau im Skigebiet auf der Zugspitze.

In Zukunft weniger Möglichkeiten für Wintersport?

Bundesregierung: Klimawandel bedroht Skigebiete

Berlin - Der Klimawandel bedroht Deutschlands Skigebiete. Laut Bundesregierung wird es in der Zukunft möglicherweise weniger Möglichkeiten für Wintersport geben als früher.

"Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Wintersportsaison sich deutlich verkürzen beziehungsweise in höhere Lagen verschieben wird", heißt es in einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Die Bundesregierung nimmt dabei Bezug auf eine OECD-Studie aus dem Jahr 2007, die ein Szenario einer Temperaturerhöhung von zwei Grad betrachtet. Über die Antwort hatte zuerst die "Passauer Neue Presse" berichtet.

"Bei einem Temperaturanstieg von 2°C kann von einer Verschiebung der Höhengrenze für die natürliche Schneesicherheit um 300 Höhenmeter ausgegangen werden." Die Anzahl der Tage mit einer Schneehöhe von mindestens 30 Zentimetern werde in den meisten Skigebieten stark zurückgehen. Weiterhin kommt die OECD zu dem Ergebnis, dass bei einer Erwärmung von zwei Grad die Anzahl der schneesicheren Gebiete in Oberbayern auf 15 Prozent und im Allgäu auf 11 Prozent sinkt.

Die Bundesregierung zitiert außerdem eine Studie des Deutschen Alpenvereins aus dem Jahr 2013, die die Auswirkungen auf Skigebiete im bayerischen Alpenraum untersucht hat. "Bei einer Erhöhung der mittleren Lufttemperatur um 2°C sind noch 9 Prozent natürlich schneesicher, 30 Prozent mit künstlicher Beschneiung schneesicher, 61 Prozent nicht mehr schneesicher", heißt es. Die Temperaturen seien im Alpenraum in den letzten Jahren doppelt so stark angestiegen wie im globalen Durchschnitt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung weiter mit Verweis auf Angaben der bayerischen Landesregierung.

dpa

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