Lotto-Jackpot geknackt! Oberbayer ist jetzt steinreich - Wer ist er?

Lotto-Jackpot geknackt! Oberbayer ist jetzt steinreich - Wer ist er?
+
Das Logo der Trainingsmission in Mali auf der Uniform eines Bundeswehrsoldaten.

2600 Soldaten sind derzeit im Ausland aktiv

Bundestag verlängert Auslandseinsätze

Berlin - Insgesamt hat Deutschland derzeit etwa 2600 Soldaten im Auslandseinsatz. Der Bundestag verlängert nun drei Missionen - auch die älteste, die schon seit 1999 läuft.

Der Bundestag hat den ältesten Auslandseinsatz der Bundeswehr im inzwischen unabhängigen Balkanstaat Kosovo verlängert. Im Parlament gab es für die schon seit 16 Jahren laufende Mission eine klare Mehrheit. Nur die Linke stimmte dagegen.

Der Bundestag beschloss zudem, dass deutsche Soldaten im Rahmen von internationalen Missionen auch vor der libanesischen Küste und im westafrikanischen Krisenstaat Mali im Einsatz bleiben.

Für die Fortsetzung des deutschen Beitrags zur Nato-geführten Kosovo Force (KFOR) stimmten 532 Abgeordnete, dagegen 60. Derzeit sind in der ehemaligen serbischen Provinz etwa 770 Angehörige der Bundeswehr stationiert. Damit handelt es sich nach Afghanistan um den zweitgrößten deutschen Auslandseinsatz. Die Kosten für die nächsten zwölf Monate werden auf etwa 47 Millionen Euro beziffert.

Der Kosovo-Einsatz wurde von Union, SPD und Grünen verteidigt. Der SPD-Abgeordnete Dietmar Nietan sagte: "Wir alle hoffen, dass sich das so entwickelt, dass wir das Mandat beenden können." Solange die Lage dort aber noch so "fragil" sei, wäre dies verantwortungslos. Die Linke-Abgeordnete Sevim Dagdelen kritisierte hingegen, im Kosovo gebe es heute ein "zutiefst korruptes System". Die Bundeswehr habe kein einziges ihrer Ziele auch nur annähernd erreicht.

Mit großer Mehrheit verlängerte der Bundestag auch die Bundeswehr-Einsätze vor der libanesischen Küste und in Mali. Auch hier stimmte die Linke dagegen. Insgesamt hat die Bundeswehr derzeit etwa 2600 Soldaten im Ausland im Einsatz.

dpa

Auslandseinsätze der Bundeswehr

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Staatsanwalt hat keinen Hinweis auf Terroranschlag
Marseille (dpa) - Nach der tödlichen Autoattacke auf zwei Bushaltestellen in Marseille hat der Chefermittler keine Hinweise auf einen Terroranschlag.
Staatsanwalt hat keinen Hinweis auf Terroranschlag
AfD will Asylbewerber zurück nach Afrika schicken
Die AfD sagt, die deutsche Flüchtlingspolitik sei "zutiefst inhuman, weil sie das Schleppergeschäft in Afrika fördert". Die Anti-Asyl-Partei will Bootsflüchtlinge im …
AfD will Asylbewerber zurück nach Afrika schicken
Schulz: Seehofer spielt bei Obergrenze mit den Menschen
Berlin (dpa) - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat CSU-Chef Horst Seehofer in der Flüchtlingspolitik unangemessene Taktiererei vorgeworfen.
Schulz: Seehofer spielt bei Obergrenze mit den Menschen
Niedersächsischer Landtag stimmt für Selbstauflösung
Rund zweieinhalb Wochen nach dem überraschenden Aus für die rot-grüne Landesregierung hat der niedersächsische Landtag am Montag seine Auflösung geschlossen.
Niedersächsischer Landtag stimmt für Selbstauflösung

Kommentare