Hape Kerkerlin alias Horst Schlämmer, der in seinem Film „Isch kandidiere“ Bundeskanzler werden will.
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Hape Kerkerlin alias Horst Schlämmer, der in seinem Film „Isch kandidiere“ Bundeskanzler werden will.

Kurioses rund um die Bundestagswahl

So wichtig eine Bundestagswahl für die politische Zukunft Deutschlands ist, es gibt auch unterhaltsame Aspekte - zum Beispiel der Kanzlerkandidat Horst Schlämmer oder die Wahl-Versprecher der Politiker.

Kandidat im Kino

Horst Schlämmer wäre neben Frank-Walter Steinmeier wohl der größte Konkurrent von Angela Merkel bei der Wahl zum Bundeskanzlerin. Allerdings geht der Kanzler-Kandidat der Partei HSP nur auf der Kino-Leinwand auf Stimmenfang: Hape Kerkerling spielt in dem Film „Isch kandidiere“ den aufstrebenden „Nachwuchs“-Politiker aus Grevenbroich, der als Bundeskanzler das Land retten möchte. Sein Wahlprogramm beinhaltet unter anderem: Schönheits-OPs zahlt die Krankenkasse und der Bundeshaase wird als neues Wappentier eingeführt.

Versprecher der Politiker

An Wahlversprechen können oder wollen sich Politiker nach der Wahl hin und wieder nicht mehr erinnern. Das ist dann für den Wähler meist wenig lustig. Durchaus amüsant sind hingegen die Versprecher der Politiker – zum Beispiel wenn Edmund Stoiber betont, dass er wisse, was es bedeute, Mutter von drei kleinen Kindern zu sein oder Wolfgang Clement darüber referiert, wie man Bürger am besten entlassen könne. Mehr lustige Versprecher gibt es in diesem YouTube-Video.

Kein ernstzunehmendes Wahlprogramm

Gescheitert vor dem Bundeswahlausschuss sind einige Parteien, die bei der Bundestagswahl antreten wollten, so zum Beispiel die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD), die Raucherpartei, die Bergpartei oder die von der Satirezeitschrift Titanic initiierte "Die Partei“. In ihrem Wahlprogramm forderte die APPD unter anderem ein Recht auf Arbeitslosigkeit und Sex auf Krankenschein. Die Bergpartei will das Verteidigungsministerium in ein Zwischennutzungs- und Querfinanzierungsministerium umwandeln sowie für jeden Baum, der gefällt wird, ein Auto einschmelzen. Ob es an diesen Forderungen liegt, dass der Bundeswahlausschuss entschied, dass diese Parteien kein ernstzunehmendes Wahlprogramm vorgestellt hatten?

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