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Angela Merkel bei der Stimmabgabe am Sonntagnachmittag

Einschneidender Abend für AfD und SPD

Bundestagswahl 2017: Die Ergebnisse im Live-Ticker

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Deutschland hat gewählt: In wenigen Minuten gibt es die ersten Hochrechnungen und Prognosen. Unser Live-Ticker hält Sie auf dem neuesten Stand.

  • Deutschland hat am Sonntag einen neuen Bundestag gewählt - in diesem Artikel finden Sie alle wichtigen Ergebnisse im Überblick.
  • Angela Merkel wird voraussichtlich Kanzlerin bleiben
  • Große Zugewinne und ihren ersten Einzug in den Bundestag feierte die AfD
  • Auch die FDP schaffte wieder den Sprung ins Parlament
  • Herbe Verluste musste die SPD hinnehmen
  • Die AfD verlor über die verschiedenen Hochrechnungen wieder minimal.
  • Ausführlichere Informationen erhalten Sie in unserem detaillierten Live-Ticker mit Stimmen und Reaktionen

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Partei:

CDU/CSU

SPD

Die Linke

Grüne

FDP

AfD

Sonstige

Prozent:

32,9

20,6

9,1

8,9

10,6

13,0

4,9

Hochrechnung:

22.28 Uhr (ARD)

22.40 Uhr: Mittlerweile dürften sich die Zahlen einpendeln. Die jüngste Hochrechnung von 22.28 Uhr sieht die Linke nunmehr knapp vor den Grünen und die AfD bei 13,0 Prozent.

20.30 Uhr: Die sechste Hochrechnung bringt wieder ein wenig Bewegung: Die Linke schließt nun zu den Grünen auf. CDU und CSU gewinnen ein wenig, die AfD sinkt wieder auf 13,1 Prozent.

19.42 Uhr: Die fünfte Hochrechnungen macht die bisherigen Schwankungen teils wieder zunichte. Die Union verliert wieder etwas, die AfD gewinnt zwei Prozentpunkte zurück. Linke, Grüne und FDP bleiben beinahe unverändert.

19.23 Uhr: In der vierten Hochrechnung der ARD gewinnt die CDU/CSU wiederum 0,1 Prozentpunkte, die AfD verliert die gleiche Menge. Die SPD gewinnt mit 0,4 Prozentpunkten sogar etwas mehr. Die Linke verliert tendenziell - 0,3 Prozentpunkte seit der ersten Prognose.

19.00 Uhr: Die dritte Hochrechnung beinhaltet wieder ein paar kleinere Verschiebungen. Die AfD ist mittlerweile von 13,5 auf 13,2 Prozent abgesunken. Die Union gewinnt weiter einige Nachkomma-Stellen und liegt nun bei 33,1 Prozent. Auch die SPD hat seit 18.00 Uhr 0,4 Prozentpunkte hinzugewonnen.

18.37 Uhr: Soeben ist die zweite Hochrechnung der ARD eingetroffen. Die Zahlen bleiben weiter weitgehend konstant. Wenn sich eine Tendenz ablesen lässt: Die Union legt weiter leicht zu, die AfD verliert minimal - beides jedoch im Bereich weniger Nachkomma-Stellen.

18.15 Uhr: Die erste Hochrechnung ist da. Sie liefert bislang nur kleinere Abweichungen. Die AfD verliert minimal, die Union und die SPD gewinnen minimal hinzu.

18.10 Uhr: Ein genauerer Blick auf die Ergebnisse: Die CSU hat bei der Bundestagswahl nach einer Prognose des Bayerischen Fernsehens ein Debakel erlebt. Die Christsozialen von Parteichef Horst Seehofer stürzten demnach auf 38,5 Prozent ab - nach 49,3 Prozent vor vier Jahren.

18.05 Uhr: Die SPD-Spitze hat sich nach dem historischen Absturz bei der Bundestagswahl einmütig dafür ausgesprochen, in die Opposition gehen. Das erfuhren die Deutsche Presse-Agentur und Focus nach einer Telefonschalte unter Leitung des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz am Sonntag.

18.00 Uhr: Union und SPD verlieren deutlich - zu den klaren Gewinnern gehört neben der FDP die AfD. Die Partei schafft den Sprung in den Bundestag und wird auf Anhieb drittstärkste Partei.

17.45 Uhr: Noch 15 Minuten bis die ersten Prognosen veröffentlicht werden. In Sachen Wahlbeteiligung kamen zuletzt recht unterschiedliche Meldungen aus den deutschen Großstädten. Während München eine neue Rekord-Wahlbeteiligung meldete, schien bundesweit das Interesse nicht wesentlich größer als 2013.

Bundestagswahl 2017: Mit diesen Ergebnissen hatten die Meinungsforscher gerechnet

In einer Insa-Umfrage im Auftrag der Bild-Zeitung verbesserte sich die AfD um zwei Prozentpunkte auf 13 Prozent. Die SPD rutschte danach auf 21 Prozent (minus 1). Die Union verlor zwei Prozentpunkte und landete bei 34 Prozent. Linke (11 Prozent), Grüne (8) und FDP (9) verloren im Kampf um Platz drei gegenüber der AfD an Boden.

In einer am Freitag veröffentlichten Forsa-Befragung im Auftrag von „Stern“ und RTL steigt die AfD ebenfalls um zwei Prozentpunkte und landet als derzeit drittstärkste Kraft bei 11 Prozent. Die SPD verliert danach im Vergleich zur Vorwoche einen Zähler und kommt auf 22 Prozent. Das ist ein Punkt unter ihrem Ergebnis von 2009, als sie mit 23 Prozent ihr bis dahin schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl einfuhr. Die Union kommt auf 36 Prozent. FDP und Linke liegen mit jeweils 9,5 Prozent gleichauf. Schwach schneiden die Grünen ab: 7 Prozent und damit ein Zähler weniger als in der Woche zuvor.

Auch Emnid legte im Auftrag der Bild am Sonntag noch eine neue Umfrage vor: Die Union rutscht dort um einen Prozentpunkt auf 35 Prozent. Die Werte der anderen Parteien veränderten sich nicht. Die SPD verharrt bei 22 Prozent, die AfD würde mit 11 Prozent weiterhin drittstärkste Partei.

Bundestagswahl 2017: So waren die Ergebnisse 2013 ausgefallen

Bei der Bundestagswahl 2013 erzielte die CDU/CSU 41,5 Prozent, die SPD 25,7, die Linke 8,6, die Grünen 8,4, die FDP 4,8 und die AfD 4,7 Prozent. Im aktuellen Bundestag sitzen 630 Abgeordnete. Die Union stellt die größte Fraktion (309 Sitze), die SPD hat 193 Sitze. Linkspartei und Grüne in der Opposition kommen auf 64 bzw. 63 Sitze. Eine Abgeordnete - Erika Steinbach - ist fraktionslos. Sie trat im Laufe der Wahlperiode aus der CDU und der Unionsfraktion aus.

fn (mit dpa)

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