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Mit einem Selfies aus der Wahlkabine erntete Kim Gloss (24) viel Spott. 

„Wie dumm kann man sein?“

Selfie in der Wahlkabine: Kriegt Kim Gloss hierfür Riesen-Ärger?

Erst in diesem Jahr wurde eine neue Bundeswahlordnung erlassen, die ein Selfie-Verbot in der Wahlkabine beinhaltet. Das scheint nicht jeder mitbekommen zu haben. Bekommt Kim Gloss nun Ärger?

Hamburg - Die Wahlen sind allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim - das ist bekannt. Damit hat jeder Berechtigte das Recht, wählen zu gehen und sich frei für eine Partei und einen Kandidaten zu entscheiden. 

Seit der Trend dahin geht, sich in allen möglichen Lebenslagen zu fotografieren, wurde jüngst die Bundeswahlordnung den neuen Entwicklungen angepasst. Deswegen wurde festgelegt, dass Selfies und sonstige Aufnahmen in der Wahlkabine verboten sind. 

Das neue Gesetz sieht bei Verstoß sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Außerdem droht der Ausschluss von der Wahl.

Das scheint wohl nicht jeder mitbekommen zu haben. Mit einem Selfie aus der Wahlkabine erntete Ex-DSDS- und -Dschungelcamp-Kandidatin Kim Gloss (24, Kim Gloss zeigt ihren blanken Po - ihre Fans flippen aus, wie extratipp.com* berichtet) deswegen viel Spott. 

Sie postete auf ihren Instagram-Profil ein Bild und schrieb: „Ernstes Thema, ernster Blick! Selfie aus dem Wahllokal... GEHT WÄHLEN!“

Ernstes Thema, ernster Blick❗️ Selfie aus dem Wahllokal... GEHT WÄHLEN❗️ #bundestagswahl2017

Ein Beitrag geteilt von Kim Gloss (@kim_glossofficial) am

Das Netz macht sich nun lustig über die 24-Jährige. „Du hast den Stimmzettel bestimmt auch unterschrieben“, spottet ein User in den Kommentaren. Ein weitere belehrt: „Es ist verboten zu zeigen, wenn man gewählt hat wegen Wahlgeheimnis.“ 

Andere wundern sich über ihr Unwissen, jemand kommentiert: „Wie dumm kann man sein ...“. Einige rätseln auch darüber, ob nun ihre Stimme ungültig ist. 

Die Antwort: Zwar ist es verboten, Selfies in der Wahlkabine zu machen, aber in diesem Fall hat sich Kim Gloss wohl nicht strafbar gemacht. Da sie ihren Wahlzettel nicht abfotografiert hat, hat sie nicht gegen die Wahlvorschriften verstoßen. 

Insofern beschränkt sich der Ärger, mit dem sich Kim Gloss nun herumschlagen muss, auf den Hohn ihrer Fans und Spötter.

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mm/tz

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